03 February 2026, 04:04

Dortmunds neuer OB Kalouti setzt auf Sicherheit, Bildung und klare Abgrenzung zur AfD

Eine Schwarz-Weiß-Detailkarte der Stadt Sigra, Deutschland, mit zahlreichen Gebäuden und Textanmerkungen.

Dortmunder OB Kalouti: Bildung hat zentrale Bedeutung - Dortmunds neuer OB Kalouti setzt auf Sicherheit, Bildung und klare Abgrenzung zur AfD

Alexander Kalouti steht kurz vor seinem 100. Tag als Oberbürgermeister von Dortmund – ein historischer Einschnitt für die Stadt. Als erster Bürgermeister der Christlich Demokratischen Union (CDU) seit fast 80 Jahren vertritt er dennoch Prioritäten, die sich eng an den allgemeinen Bürgeranliegen orientieren. Anwohner und Unternehmen verzeichnen bereits Fortschritte bei der öffentlichen Sicherheit, wobei die verstärkte Präsenz der Polizei auf positive Resonanz stößt.

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Kalouti trat sein Amt nach den Kommunalwahlen im September 2024 an, die das politische Gefüge Dortmunds neu geordnet haben. Der Stadtrat wird nun von einer SPD-geführten Mehrheit dominiert, unterstützt von den Grünen und möglicherweise der Linken. Diese Koalition ermöglicht es Kalouti, zentrale Vorhaben voranzutreiben – darunter bezahlbaren Wohnraum, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und Klimaschutzmaßnahmen. Allerdings haben Widerstände aus den Reihen von CDU und AfD Anfang 2026 einige Haushaltsentscheidungen verzögert.

An der Spitze seiner Agenda stehen weiterhin öffentliche Sicherheit und Bildung. Kalouti betont die Notwendigkeit massiver Investitionen in die frühkindliche Förderung und Schulen. Sein Credo: Chancen müssen für alle bestehen – unabhängig von Herkunft oder Religion. Sein Regierungsstil zielt zudem auf einen sachlicheren politischen Ton ab, um die wachsende Kluft zwischen Politik und den Alltagssorgen der Bürger zu überbrücken.

Trotz seiner CDU-Zugehörigkeit schließt Kalouti jede Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD kategorisch aus. Gleichzeitig lobt er Bundeskanzler Friedrich Merz für dessen Bereitschaft, schwierige Themen anzugehen – etwa die Debatten um das "städtische Lebensumfeld". Seine Haltung unterstreicht sein Bekenntnis zu inklusiver Politik und pragmatischer Führung.

In seinen ersten Amtsmonaten hat Kalouti konkrete Verbesserungen in den Fokus gerückt – von sichereren Straßen bis zu besseren Schulen. Seine klare Absage an die AfD und der Appell an den Zusammenhalt deuten auf einen bewussten Versuch hin, das politische Klima in Dortmund zu stabilisieren. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich seine Prioritäten in langfristigen Wandel für die Stadt übersetzen lassen.