Covics emotionaler Bundesliga-Traumtor in der 94. Minute für Werder Bremen
Moritz HartmannPatrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Covics emotionaler Bundesliga-Traumtor in der 94. Minute für Werder Bremen
Patrice Covic erzielte sein erstes Bundesliga-Tor auf spektakuläre Weise – in der Nachspielzeit. Der Treffer in der 94. Minute besiegelte Werder Bremens 4:1-Sieg gegen Union Berlin. Für Covic hatte dieser Moment eine besondere Bedeutung, da er als gebürtiger Berliner enge Verbindungen zu Hertha BSC pflegt.
Das Spiel fand im Stadion An der Alten Försterei statt, wo Covics spätes Tor eine starke Mannschaftsleistung krönte. Seine Verbindung zur Stadt ist tief verwurzelt: Bis 2024 durchlief er die Jugendabteilung von Hertha BSC. Auch sein Vater Ante hinterließ beim Verein Spuren – sowohl als Bundesliga-Spieler als auch während einer kurzen Phase als Cheftrainer.
Covic gestand, dass das Tor für ihn etwas Besonderes war, bedenkt man die Geschichte seiner Familie mit Hertha. Obwohl er nun für Werder Bremen spielt, betonte er seine Dankbarkeit gegenüber seinem ehemaligen Klub und sagte, dieser werde immer einen Platz in seinem Herzen haben.
Nach dem Spiel scherzte Covic über die Tradition bei Werder, wonach Neulinge im Toreschießen eine Strafe zahlen müssen. Obwohl er sich über die genaue Regel unsicher war, bot er an, stattdessen seine Mannschaftskameraden einzuladen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er zudem die Hoffnung, Werder Bremen bald wieder an die Spitze des deutschen Fußballs zu sehen.
Das Tor markierte einen persönlichen Meilenstein für Covic – eine Mischung aus sportlichem Erfolg und emotionalem Wert. Seine Leistung unterstrich sowohl seine Entwicklung als Spieler als auch seine anhaltende Verbundenheit mit Berlin. Unterdessen trainiert sein Vater Ante nun die U19 von Hertha BSC und hält so das Familienerbe im Verein lebendig.
