Chaos im Regionalzug: 500 Hannover-96-Fans stoppen die Fahrt nach Hamburg
Moritz HartmannChaos im Regionalzug: 500 Hannover-96-Fans stoppen die Fahrt nach Hamburg
Rund 500 Fußballfans, die zum Auswärtsspiel von Hannover 96 gegen den Hamburger SV unterwegs waren, sorgten für Chaos, nachdem ihr Zug in der Bahnstation Harburg gestoppt worden war. Die Behörden griffen ein, als die Abteile massiv überfüllt und vermüllt waren, sodass die Reisenden zum Aussteigen gezwungen wurden.
Der Vorfall ereignete sich, als die Anhänger zur Gastspielbegegnung fuhren. Die Bundespolizei hielt den Regionalzug in Harburg an, nachdem es Berichte über extreme Überfüllung und Verwüstung in den Waggons gegeben hatte. Beamte, darunter eine Bereitschaftspolizeieinheit aus Ratzeburg, wurden umgehend eingesetzt, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Insgesamt 125 Polizisten arbeiteten in kleinen Gruppen, um Personalien zu überprüfen und Daten zu erfassen. Die Maßnahme verlief ohne größere Auseinandersetzungen, da die Fans den Anweisungen zufolge kooperierten. Nach der Abwicklung durften die Anhänger ihre Reise mit der S-Bahn fortsetzen.
Der ursprüngliche Zug wurde vor der Wiederinbetriebnahme zur Reinigung aus dem Verkehr gezogen. Die Behörden bestätigten, dass etwa 500 Personen kontrolliert und deren Daten für mögliche zivilrechtliche Ansprüche dokumentiert wurden. Weitere Details zu konkreten Maßnahmen zur Vermeidung von Konflikten während der Fahrt wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Durch den Einsatz wurde sichergestellt, dass der Zug in seinem überfüllten Zustand nicht weiterfahren konnte. Die Fans erreichten ihr Ziel mit Ersatzverbindungen, während der betroffene Zug gereinigt wurde. Die Polizei bestätigte, dass die Aktion dank der Mitwirkung der Anhänger reibungslos verlief.
