CDU Hamburg fordert nach tödlichem U-Bahn-Angriff strengere Sicherheitsmaßnahmen und Abschiebungen
Emma KrügerThering fordert Abschiebung krimineller Ausländer - CDU Hamburg fordert nach tödlichem U-Bahn-Angriff strengere Sicherheitsmaßnahmen und Abschiebungen
Hamburger CDU-Chef Dennis Thering fordert schärfere Maßnahmen nach tödlichem Vorfall an der U-Bahn-Station Wandsbek
Nach einem tödlichen Zwischenfall an der U-Bahn-Station Wandsbek hat der Hamburger CDU-Vorsitzende Dennis Thering strengere Konsequenzen gefordert. Er verlangte die Abschiebung von ausländischen Straftätern und schlug Veränderungen bei der Sicherheit in den Bahnhöfen vor. Seine Äußerungen folgten der Festnahme eines 25-jährigen Mannes aus dem Südsudan im Zusammenhang mit dem Angriff.
Der Tatverdächtige, ein 25-jähriger Südsudanese mit Vorstrafenregister – darunter ein Angriff auf einen Polizisten –, war den Behörden bereits kurz nach seiner Ankunft in Deutschland als Schutzsuchender bekannt geworden, ohne dass Konsequenzen gezogen worden seien, kritisierte Thering. Er bestehe darauf, dass Personen mit krimineller Vergangenheit umgehend abgeschoben werden müssten.
Zudem setzte sich Thering für strengere Zugangskontrollen in U- und S-Bahnhöfen ein. Zu seinen Vorschlägen gehören der Zutritt ausschließlich für Fahrgäste mit gültigem Ticket sowie die Installation von Bahnsteigtüren. Auch die Automatisierung der Zugsysteme nannte er als mögliche Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit.
Bisher liegen jedoch keine konkreten Pläne oder Schritte der Hamburger CDU zu diesen Sicherheitsvorkehrungen vor – nicht einmal seit ihrem Parteitag 2023. Thering verwies auf die Verantwortung der Bundespolitiker und argumentierte, falls bestehende Gesetze Abschiebungen verhinderten, müssten diese geändert werden, um ähnliche Vorfälle künftig zu vermeiden.
Therings Forderungen konzentrieren sich auf Abschiebungen und Reformen der Bahnhofsicherheit. Aus seiner Sicht müssen ausländische Straftäter konsequent abgeschoben und der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr stärker reglementiert werden. Nun steht die Debatte an, ob die Bundespolitik auf diese Rufe nach verschärfter Durchsetzung reagieren wird.
