Bitcoin-Verkäufe der Bundesregierung: Minimaler Gewinn droht zum Verlustgeschäft zu werden
Lina FuchsBitcoin-Verkäufe der Bundesregierung: Minimaler Gewinn droht zum Verlustgeschäft zu werden
Deutschlands jüngste Bitcoin-Verkäufe hinterlassen nur eine schmale Gewinnmarge
Die Bundesregierung hat in diesem Jahr fast 50.000 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar veräußert – und steht nun mit einem nur noch minimalen Gewinn da. Aktuell notiert die Kryptowährung lediglich sieben Prozent über diesem Niveau.
2024 verkaufte Deutschland insgesamt 49.858 Bitcoin für rund 2,89 Milliarden US-Dollar, was einem Stückpreis von durchschnittlich 57.900 Dollar entsprach. Seither unterlag der Bitcoin-Kurs starken Schwankungen.
Auf seinem Höchststand 2025 kletterte die Digitalwährung zeitweise auf mehr als das Doppelte des deutschen Verkaufspreises. Doch dieser Vorsprung hat sich inzwischen drastisch verringert: Bei einem aktuellen Kurs von etwa 62.000 Dollar beträgt die Differenz weniger als sieben Prozent.
In den vergangenen Wochen ist der Marktdruck gestiegen. Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten an 13 aufeinanderfolgenden Tagen Abflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar. Diese Verkaufswelle trieb die Kurse nach unten und verengte damit den Spielraum für deutsche Gewinne. Ein weiterer Rückgang um sechs Prozent würde die staatlichen Erträge komplett zunichtemachen.
Noch vor Kurzem schienen Deutschlands Bitcoin-Verkäufe ein äußerst lukratives Geschäft zu sein. Doch die fallenden Kurse haben die Rendite stark geschmälert. Mittlerweile handelt die Kryptowährung nur knapp über dem durchschnittlichen Verkaufspreis der Bundesrepublik – jeder zusätzliche Kursrückgang könnte das Geschäft in die Verlustzone drücken.







