17 April 2026, 06:02

Bielefelder Paar entgeht knapp 240-Euro-Betrug bei gefälschter ETA-Reiseerlaubnis

Altes Dokument mit schwarzer und weißer Handschrift, Text und einem Stempel, das farbige Skalen am unteren Rand zeigt, die eine Belohnung von fünf Emiraten für die Meldung von gefälschten Mardant's-Tropfen-Verkäufen angeben.

Bielefelder Paar entgeht knapp 240-Euro-Betrug bei gefälschter ETA-Reiseerlaubnis

Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp einem Verlust von 240 Euro, nachdem es versucht hatte, eine britische Reiseerlaubnis über eine gefälschte Website zu beantragen. Die beiden erstatteten am 13. März 2026 Online-Anzeige bei der Polizei, nachdem ihnen der betrügerische Charakter der Seite aufgefallen war. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von inoffiziellen Plattformen bei der Beantragung von Reisegenehmigungen ausgehen.

Das Paar hatte im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, eine Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) zu beantragen, die seit Anfang 2025 für die Einreise nach Großbritannien erforderlich ist. Sie gaben ihre persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen auf einer scheinbar offiziellen Website ein. Bei der Zahlungsabwicklung belief sich der Gesamtbetrag auf etwa 240 Euro – ein Vielfaches des tatsächlichen Preises von 18,50 Euro pro Person.

Misstrauisch wegen der überhöhten Gebühr verweigerten sie die Freigabe der Transaktion. Ihre Bank sperrte daraufhin die Kreditkarte, um unbefugte Abbuchungen zu verhindern. Offizielle ETA-Anträge müssen direkt über die Regierungswebsite eingereicht werden:https://www.gov.uk/eta.

Die Verbraucherzentrale Deutschland rät Reisenden, Websites vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Betrügerische Seiten imitieren oft offizielle Portale, verlangen jedoch überteuerte Gebühren oder stehlen persönliche Daten.

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Durch ihr schnelles Handeln konnte das Paar einen finanziellen Schaden abwenden – doch der Fall dient als Warnung für andere. Nur die offizielle Website der britischen Regierung garantiert eine rechtmäßige ETA-Beantragung zum korrekten Preis. Reisende werden dringend aufgefordert, URLs vor der Übermittlung von Zahlungen oder persönlichen Angaben sorgfältig zu überprüfen.

Quelle