Berliner Halbmarathon 2026: Petros jagt deutschen Rekord unter 59 Minuten
Lina FuchsBerliner Halbmarathon 2026: Petros jagt deutschen Rekord unter 59 Minuten
Berliner Halbmarathon kehrt am Wochenende mit idealen Bedingungen für schnelle Zeiten zurück
Amanal Petros wird bei dem Rennen seinen eigenen deutschen Rekord jagen und eine Zeit unter 59 Minuten anstreben. Das kühle März-Wetter, das in früheren Jahrzehnten oft mit Schneeregen einherging, hat Läufern bereits zu Rekordleistungen verholfen – und die Organisatoren erwarten für 2026 ähnliche Temperaturen.
Petros hat sich in Kenia auf den Wettkampf vorbereitet und zielt auf eine Zeit unter seiner aktuellen Bestmarke. Seine Strategie umfasst Tempomacher, um ein gleichmäßiges Tempo zu halten. Die flache Strecke in Berlin, die kaum Höhenunterschiede aufweist, begünstigt zudem schnelle Laufzeiten.
Der Läufer bevorzugt Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius, die, wie Rennleiter Mark Milde betont, in der Vergangenheit oft zu starken Ergebnissen geführt haben. Für Petros dient der Halbmarathon als wichtige Vorbereitung auf den London-Marathon später in diesem Jahr.
Gesa Krause hingegen hofft, ihre Leistung vom Vorjahr zu verbessern. Ein zu schnelles Anfangstempo kostete sie damals in den letzten Kilometern viel Energie. Ihr Fokus liegt nun auf den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham, wobei ein Bahnwettkampf Mitte Juni ihr nächster Schritt ist.
Petros wird unter den kühlen, schnellen Bedingungen Berlins eine Zeit unter 59 Minuten anpeilen. Krause will aus vergangenen Fehlern lernen und Schwung für die Sommerwettkämpfe aufbauen. Der Ruf des Rennens als schnelle Strecke könnte einmal mehr zu neuen Rekordmarken führen.






