Berlin und Brandenburg prüfen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035
Emma KrügerBerlin und Brandenburg prüfen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035
Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne voran, die Weltausstellung 2035 auszurichten. Die beiden Länder haben eine offizielle Prüfung eingeleitet, um die Machbarkeit einer gemeinsamen Bewerbung zu bewerten. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey leitet nun die konkreten Vorbereitungen für das Vorhaben.
Über eine mögliche Expo-Bewerbung wird in Berlin bereits seit einiger Zeit diskutiert. Die dortige SPD hatte die Initiative ergriffen und einen strukturierten Bewertungsprozess angestoßen. Als möglicher Standort wird ein Gelände in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) geprüft, das größtenteils in Brandenburg liegt.
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner sieht in der Bewerbung eine Chance, nachhaltige Infrastruktur und wirtschaftliches Wachstum zu fördern. Allerdings bestehe er auf gründliche Voruntersuchungen. Konzeptionelle, finanzielle, infrastrukturelle und organisatorische Aspekte müssten vor einer Entscheidung umfassend geprüft werden.
Bis spätestens Oktober 2023 soll ein gemeinsames Rahmenkonzept für Berlin und Brandenburg vorliegen. Dieser Zeitplan wird zeigen, ob die Bewerbung weiterverfolgt wird.
In der Prüfung werden die Voraussetzungen, Chancen und Risiken einer Ausrichtung der Expo abgewogen. Bei einer positiven Entscheidung könnte das Großereignis beiden Regionen langfristige Vorteile bringen. Die endgültige Entscheidung hängt von den Ergebnissen der laufenden Bewertung ab.







