19 January 2026, 10:08

Berlin Recycling Volleys feuern Trainer Banks – Leal übernimmt in der Krise

Eine Gruppe von Frauenvolleyballspielerinnen umarmt sich auf dem Feld und feiert einen Punkt mit triumphalen Gesichtern, während einige Menschen auf der Treppe im Hintergrund unscharf zu sehen sind.

Vor schwierigen Auswärtsspielen - Volleys hoffen auf Trendwende - Berlin Recycling Volleys feuern Trainer Banks – Leal übernimmt in der Krise

Berlin Recycling Volleys vollziehen inmitten einer schwierigen Saison einen Trainerwechsel. Nach zweieinhalb Jahren an der Spitze trennt sich der Verein von Joel Banks. Assistenztrainer Alexandre Leal übernimmt nun das Cheftraineramt und wird bis Saisonende von einem namentlich nicht genannten Co-Trainer unterstützt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für die Mannschaft steht eine intensive Woche an: Bereits am Mittwoch wartet in der Champions League ein Duell gegen den amtierenden Klub-Weltmeister Perugia. Nur wenige Tage später empfangen die Berliner in einem entscheidenden Spitzenspiel den Bundesliga-Tabellenführer Lüneburg.

Der Trainerwechsel folgt auf zunehmende Spannungen zwischen Banks und dem Team. Geschäftsführer Kaweh Niroomand verzeichnet bereits erste Leistungssteigerungen seit Leals Beförderung. Dennoch bleibt die Mannschaft personell ausgedünnt – im Mittelblock stehen nur zwei Stammspieler zur Verfügung, und Libero Kyle Dagostino fällt weiterhin verletzungsbedingt aus.

Mit dem Spiel gegen Lüneburg wollen die Berlin Volleys Revanche für die deutliche 0:3-Niederlage im Hinspiel nehmen. Ein Sieg würde sie punktgleich mit den Konkurrenten bringen und dem Samstagsspiel zusätzliche Brisanz verleihen. Zuvor dient die Partie gegen Perugia am Mittwoch als wichtige Generalprobe für das Bundesliga-Topspiel.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich der Trainerwechsel unter Leal auswirkt. Ein starker Auftritt gegen Perugia könnte das Selbstvertrauen vor dem Lüneburg-Duell stärken. Trotz Personalengpässen und eines straffen Terminkalenders muss das Team nun beweisen, dass es sowohl in Europa als auch in der heimischen Bundesliga ganz vorne mithalten kann.