Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West auf altem Bahnhofsareal
Moritz HartmannBerlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West auf altem Bahnhofsareal
Berlin treibt Pläne für ein großes neues Stadtquartier im Westen voran
Unter dem Namen Stadteingang West soll das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald zu einem Wohn- und Lebensraum umgestaltet werden. Langfristig könnten bis zu 5.000 Menschen in dem neuen Viertel leben.
Der Berliner Senat hat nun den Rahmenplan für das Projekt gebilligt. Das rund 45 Hektar große Areal liegt zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge wird die Bauarbeiten leiten, die in den kommenden zehn Jahren schrittweise umgesetzt werden sollen.
Geplant sind mindestens 2.400 neue Wohnungen. Ein Teil davon könnte vorübergehend Athleten beherbergen, falls sich Berlin als Austragungsort für Olympische oder Paralympische Spiele durchsetzt. Nach den Wettkämpfen würden die Gebäude in dauerhaften Mietwohnraum umgewandelt.
Das ehemalige Bahnhofsareal bildet das Zentrum des Vorhabens. Neben Wohnungen könnte das Gelände – abhängig von künftigen Bewerbungen – auch als Olympisches Dorf genutzt werden. Die Senatsentscheidung markiert einen wichtigen Schritt, um das lange brachliegende Industriegelände in ein lebendiges Stadtviertel zu verwandeln.
Die Bauarbeiten werden sich über das nächste Jahrzehnt erstrecken, wobei Howoge die Federführung übernimmt. Erste Bewohner könnten bereits lange vor der vollständigen Fertigstellung einziehen. Sollten die Olympischen Spiele nach Berlin kommen, würde das Quartier eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung spielen, bevor es in dauerhafte Wohnungen umgewandelt wird.






