07 June 2026, 00:00

Berlin plant 56.000 neue Sozialwohnungen bis 2030 – mit Fokus auf Tempelhofer Feld

Stadtwerke streben nach Erweiterung des bestehenden Bestands

Berlin plant 56.000 neue Sozialwohnungen bis 2030 – mit Fokus auf Tempelhofer Feld

Berlin plant in den kommenden zehn Jahren einen massiven Ausbau des sozialen Wohnungsbaus. Die sieben landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften der Stadt wollen ihren Bestand von derzeit 408.000 auf 440.000 Wohnungen bis 2030 erhöhen. Dabei setzt man auf Neubauten sowie – wo sinnvoll – auf den Ankauf bestehender Immobilien.

Durch die geplante Expansion sollen 56.000 neue Wohnungen entstehen, die etwa 120.000 Bewohnerinnen und Bewohnern bezahlbaren Wohnraum bieten. Der Großteil des Wachstums wird dabei durch Neubauten realisiert, nicht durch den Kauf älterer Objekte.

Ein zentraler Verhandlungsgegenstand ist das Tempelhofer Feld. Das aktuelle Gesetz schützt dort 200 Hektar offene Wiesenflächen, doch ein Bürgerantrag schlägt vor, Teile des Geländes zu bebauen. Der Plan sieht vor, die 200 Hektar unangetastet zu lassen, gleichzeitig aber 21.400 neue Wohnungen zu errichten – genug für 50.000 Menschen.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich offen für Wohnungsbau an den Rändern des Tempelhofer Felds gezeigt. Sollte das Vorhaben genehmigt werden, könnte es einen wichtigen Beitrag zu den langfristigen Wohnungsbauzielen der Stadt leisten. Bis 2035 soll die Gesamtzahl der von den landeseigenen Unternehmen verwalteten Wohnungen auf fast 465.000 steigen.

Der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus in Berlin konzentriert sich auf Neubauten und gezielte Immobilienkäufe. Falls der Vorschlag für das Tempelhofer Feld umgesetzt wird, könnten Tausende zusätzliche Wohnungen entstehen, ohne dass Grünflächen verloren gehen. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften werden ihre Bestände weiter ausbauen, um die wachsende Nachfrage zu decken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle