27 March 2026, 06:04

Bergische Kommunen beraten über Seniorenpolitik – doch konkrete Lösungen fehlen noch

Ein Diagramm mit der Bezeichnung "Verantwortung in der Gemeinde" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alles in fetter, leuchtender Farbe.

Bergische Kommunen beraten über Seniorenpolitik – doch konkrete Lösungen fehlen noch

Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich kürzlich, um über die Herausforderungen zu beraten, vor denen ältere Einwohner stehen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Sorgen – insbesondere der Bedarf an besserer Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Zudem wurden digitale und traditionelle Bezahlsysteme thematisiert, allerdings ohne dass bisher konkrete Verbesserungen für Senioren umgesetzt wurden. Die Runde betonte die Bedeutung der Seniorenbeiräte als Bindeglied zwischen Kommunalpolitik und älteren Bürgern.

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Radevormwald stellte ein laufendes Projekt vor, im Rahmen dessen rund 3.000 Senioren befragt werden. Diskutiert wurden außerdem Maßnahmen zur Förderung eines selbstständigen Lebens im Alter, der Ausbau von Beratungsangeboten und die Stärkung lokaler Netzwerke. Die Bergische Runde bezeichnete sich als zentrale Plattform für die abgestimmte Seniorenpolitik in der Region.

Der nächste Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt – unter dem Motto "Prävention". Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 angesetzt.

Die Kommunen identifizierten übergreifende Herausforderungen bei der Unterstützung ihrer alternden Bevölkerung. Zwar wurden keine sofortigen Anpassungen für die digitale Bezahlbarkeit angekündigt, doch soll der Austausch die Zusammenarbeit fördern. Künftige Treffen und der Seniorentag 2028 werden voraussichtlich auf diesen Gesprächen aufbauen.

Quelle