Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuer Besetzung und klaren Zielen
Emma KrügerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuer Besetzung und klaren Zielen
Erweiterter Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach tritt erstmals zusammen
Der neu erweiterte Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat in dieser Woche seine erste Sitzung abgehalten. Die Zusammenkunft fand im Bensberger Rathaus statt und markierte den Start eines repräsentativeren Gremiums. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen unter den 13 Mitgliedern vertreten.
Die konstituierende Sitzung dauerte drei Stunden. Teilgenommen haben die neu gewählten Mitglieder, ihre Stellvertreter:innen sowie beratende Vertreter:innen des Seniorenbeirats und der lokalen politischen Fraktionen. Drei der aktuellen Mitglieder waren bereits in früheren Amtszeiten aktiv.
Vor der Sitzung hatten verschiedene Einrichtungen, Organisationen und Gemeinschaftsgruppen Kandidat:innen vorgeschlagen. Die endgültige Wahl erfolgte in der letzten Sitzung des Stadtrats. Während des Treffens wählte der Beirat seine neue Führung: Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernahm den Vorsitz, Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule wurde zu ihrer Stellvertreterin gewählt.
Der Beirat bestimmte zudem seine Vertreter:innen für die Ausschüsse des Stadtrats. Diese sollen die lokale Politik und Verwaltung in Fragen der Inklusion beraten. Ein zentraler Beschluss war die Verabschiedung eines aktualisierten Aktionsplans Inklusion, der nun an den Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie den gesamten Stadtrat zur finalen Abstimmung weitergeleitet wird.
Im Rahmen der Barrierefreiheitsbestrebungen setzt der Beirat künftig auf eine leicht verständliche und einfache Sprache in seinen Dokumenten. Auch der neue Aktionsplan spiegelt dieses Bekenntnis zu klarer Kommunikation wider.
Der erweiterte Beirat umfasst nun 13 Mitglieder – zuvor waren es neun. Mit dem aktualisierten Aktionsplan und der stärkeren Repräsentation soll die Inklusion in Bergisch Gladbach vorangetrieben werden. Als nächste Schritte stehen die endgültige Beschlussfassung durch den Stadtrat und den ASWDG-Ausschuss an.






