13 April 2026, 02:02

Bayerns neue Kampagne für mehr Respekt auf Feld- und Waldwegen

Ein hölzerner Zaun mit einem Schild, auf dem "Besucher bleiben auf dem Naturweg" steht, umgeben von grünem Gras und kleinen Steinen.

Bayerns neue Kampagne für mehr Respekt auf Feld- und Waldwegen

"Rücksicht schafft Raum": Neue Kampagne für mehr Harmonie auf ländlichen Wegen in Bayern

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In Bayern ist die Initiative "Rücksicht schafft Raum" gestartet, um das Miteinander zwischen Landwirten, Forstleuten und Freizeitnutzern zu verbessern. Die vom Bauernverband und der Tourismusorganisation Ostallgäu entwickelte Aktion setzt auf gegenseitigen Respekt auf gemeinsamen Feld- und Waldwegen, um Konflikte und Unfälle zu vermeiden.

Die Kampagne wurde zunächst in ausgewählten bayerischen Regionen erprobt, bevor sie offiziell an den Start ging. Ihr zentrales Anliegen ist klar: Auf engen Wegen sollten Freizeitnutzer Platz machen, damit landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sicher passieren können. Bodenmarkierungen und Hinweisschilder werden nun entlang stark frequentierter Feldwege angebracht, um das Verhalten zu lenken.

Die ersten Schilder wurden in Goldhasen bei Schwaltenweiher im Rückholzer Gemeindegebiet enthüllt. Der ortsansässige Landwirt Xaver Paulsteiner betonte die Dringlichkeit der Initiative: "Ohne geht es einfach nicht." Seine Worte spiegeln den wachsenden Bedarf an Sensibilisierung wider, da ländliche Wege immer stärker frequentiert werden.

Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Vorsitzende des Tourismusverbandes, unterstrich die Bedeutung der Kampagne für eine bessere Zusammenarbeit. Weitere Standorte für Schilder werden auf Basis von Anfragen aus den Gemeinden ausgewählt, um sicherzustellen, dass die Maßnahme dort greift, wo sie wirklich benötigt wird.

Ziel der Aktion "Rücksicht schafft Raum" ist es, Reibungspunkte zwischen landwirtschaftlicher Arbeit und Freizeitaktivitäten abzubauen. Durch klare Beschilderung und die Förderung einfacher Höflichkeit soll die Sicherheit auf ländlichen Wegen für alle erhöht werden. Weitere Standorte folgen, sobald Gemeinden Unterstützung beim Tourismusverband anfordern.

Quelle