Basketball-Bundesliga plant revolutionäre Cup-Finals für Männer und Frauen
Henry SeidelBBL-Boss findet gemeinsame Pokal-Endrunde interessant - Basketball-Bundesliga plant revolutionäre Cup-Finals für Männer und Frauen
Basketball-Bundesliga prüft gemeinsame Cup-Finals für Männer und Frauen
Die Basketball-Bundesliga in Deutschland erwägt eine grundlegende Reform ihrer Pokal-Endrunden. Ein gemeinsames Turnier für Männer- und Frauenteams soll die Sichtbarkeit des Frauenbasketballs erhöhen. Zwar steht noch keine Entscheidung fest, doch laufende Gespräche befassen sich mit der möglichen Umsetzung eines solchen Formats.
Aktuell veranstalten die Basketball-Bundesliga (BBL) und die Frauen-Basketball-Bundesliga (DBBL) getrennte Final-Four-Turniere. Am vergangenen Wochenende sicherten sich die BMA365 Bamberg Baskets den Pokal bei den 1 Bundesliga Spielen. An diesem Wochenende findet das Final Four der Frauen in Berlin statt.
Die Idee, beide Events zusammenzulegen, gewinnt seit einigen Jahren an Unterstützung. Bereits getestete Doppelveranstaltungen im internationalen Bereich zeigen, dass ein gemeinsames Format Potenzial birgt. Stefan Holz, Geschäftsführer der BBL, gehört zu den überzeugten Befürwortern des Plans.
Doch bevor ein gemeinsames Finale Realität werden kann, müssen noch mehrere Hürden überwunden werden. Zu den zentralen Herausforderungen zählen Terminüberschneidungen, die Arena-Logistik, Sponsorenverträge sowie die Aufteilung der Einnahmen. Ein Zeitplan für eine Entscheidung steht derzeit nicht fest.
Ziel des Vorschlags ist es, den Frauenbasketball in Deutschland stärker in den Fokus zu rücken. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wäre dies ein bedeutender Wandel in der Organisation der Pokal-Endrunden. Bis dahin werden beide Ligen ihre Meister weiterhin in getrennten Turnieren küren.
