Merkel warnt: Europa muss sein Schicksal selbst bestimmen - Angela Merkel fordert Europas Einheit gegen globale Krisen und Kriege
Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Europa aufgefordert, sich angesichts globaler Konflikte und wirtschaftlicher Herausforderungen enger zusammenzuschließen. In einer jüngsten Stellungnahme betonte sie, der Kontinent müsse seine Zukunft stärker in die eigene Hand nehmen – besonders da Kriege und Krisen die Stabilität bedrohten.
Merkel hob die wachsende Rolle der EU bei der militärischen Unterstützung hervor und verwies auf einen grundlegenden Wandel: von begrenzter Abstimmung hin zur aktiven Bereitstellung von Waffen über EU-Institutionen. Bis Dezember 2024 hatten die europäischen Staaten gemeinsam 132 Milliarden Euro für militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe aufgebracht – und damit die USA (114 Milliarden Euro) überholt. Bis Juni 2025 hatte Europa seit 2022 sogar 15,5 Milliarden Euro mehr an militärischer Unterstützung für die Ukraine geleistet als Amerika.
Sie unterstrich, dass Europas Unabhängigkeit von einer starken Wirtschaft abhänge, und nannte jüngste Handelsabkommen mit Indien und dem Mercosur-Block als Beleg für Fortschritte. Neben der militärischen Unterstützung für die Ukraine forderte sie diplomatische Initiativen, um den Krieg zu beenden. Die Interessen Europas, so Merkel, seien unmittelbar mit dem Konflikt verknüpft.
Zudem setzte sich die Altkanzlerin für mehr technologische Souveränität der EU ein – sowohl in der Software- als auch in der Hardwareentwicklung. Ihre Vision umfasste ein Europa, das Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte verteidigt und gleichzeitig gemeinsamen Wohlstand sichert.
Merkels Botschaft war eindeutig: Europa müsse entschlossen handeln – innerhalb seiner Grenzen wie auf der globalen Bühne. Sie rief zu Einheit auf, um demokratische Werte zu stärken und wirtschaftliche Stärke für künftige Herausforderungen zu sichern.
