03 April 2026, 18:03

Andreas Kuhlmann wird neuer DWV-Chef und setzt auf politischen Einfluss für Wasserstoff

Gelbes wasserstoffbetriebenes Elektroauto vor einem Gebäude mit Absperrpollern, Seilen, Banner, Personen, Schildern, einer Topfpflanze, Deckenleuchten und Ventilatoren.

Andreas Kuhlmann wird neuer DWV-Chef und setzt auf politischen Einfluss für Wasserstoff

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben: Ab Mitte 2026 wird Andreas Kuhlmann alleiniger Vorstandsvorsitzender der Organisation. Der Verband, der mehr als 140 Unternehmen und Institutionen vertritt, setzt verstärkt auf den Ausbau seines politischen Einflusses, um die Wasserstoffbranche zu stärken. Kuhlmann übernimmt die Führung, während der aktuelle Co-Vorsitzende, Dr. Bernd Pitschak, den Verband bis zum 30. Juni 2026 verlässt.

Offiziell tritt Andreas Kuhlmann sein Amt als DWV-Chef am 1. Mai 2026 an. Er bringt fast ein Jahrzehnt Erfahrung als Leiter der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit, wo er unter anderem Initiativen wie die Global Alliance Powerfuels vorantrieb. Zuvor war er in der Strategieberatung als Geschäftsführer bei Christ & Company tätig und gehörte bis 2010 dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments an. Sein akademischer Werdegang umfasst Abschlüsse in Physik und Volkswirtschaftslehre von Universitäten in Deutschland und den USA.

Der DWV hat bereits mehrere Veränderungen in seiner Führungsstruktur erlebt. Friederike Lassen stieg am 1. November 2024 in den Vorstand ein und löste Werner Diwald ab. Dr. Bernd Pitschak, der 2024 Teil der doppelten Verbandsspitze wurde, verlässt den DWV im kommenden Sommer. Seit Kuhlmanns Amtsantritt im Mai 2025 setzt der Verband auf eine stärkere politische Einbindung, verbesserte Marktbedingungen und eine engere Vernetzung entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

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Mit über 140 Mitgliedern vertritt der DWV die Interessen der Wasserstoffwirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene. Ziel ist es, die Branche wirtschaftlich tragfähig zu gestalten und gleichzeitig politische Rahmenbedingungen mitzugestalten, die ihr Wachstum fördern. Kuhlmanns Ernennung unterstreicht den Willen zu einer konsequenten strategischen Umsetzung und einer stärkeren politischen Stimme für Wasserstoff in Deutschland.

Der Führungswechsel beim DWV bedeutet, dass Andreas Kuhlmann ab Mai 2026 die alleinige Verantwortung als Vorstandsvorsitzender übernimmt. Sein Fokus liegt darauf, die Rahmenbedingungen für den Wasserstoffmarkt zu optimieren und den politischen Einfluss des Verbandes weiter auszubauen. Der Abschied von Dr. Bernd Pitschak und die frühere Berufung von Friederike Lassen in den Vorstand markieren weitere strukturelle Anpassungen in der Organisation.

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