Alsterpavillon wird 2026 als hanseatische Brasserie mit Dachterrasse neu eröffnen
Henry SeidelAlsterpavillon wird 2026 als hanseatische Brasserie mit Dachterrasse neu eröffnen
Der Alsterpavillon, ein denkmalgeschütztes Bauwerk der 1950er-Jahre an der Hamburger Binnenalster, wird derzeit grundlegend saniert. Nach dem Auszug der Alex-Restaurantkette im Oktober 2025 begannen die Arbeiten, um das Gebäude in seinem ursprünglichen Design wiederherzustellen und gleichzeitig die Räumlichkeiten zu modernisieren. Das ikonische Gebäude soll im Frühling oder Sommer 2026 mit einem neuen gastronomischen und kulturellen Konzept wiedereröffnen.
Der von Architekt Ferdinand Streb in den 1950er-Jahren entworfene Alsterpavillon war lange Zeit ein kulinarischer und gesellschaftlicher Treffpunkt. Ein Vierteljahrhundert lang beherbergte er die Alex-Restaurantkette, bis der Pachtvertrag Ende 2025 auslief. Die seit November desselben Jahres laufende Sanierung konzentriert sich darauf, Strebs architektonische Vision wiederzubeleben – mit klaren Linien und authentischen Materialien.
Hannes Schröder und Niklas Nordmann erhielten den Zuschlag für das Objekt und sicherten sich die erbbaurechtliche Nutzung für 40 Jahre. Ihre Pläne umfassen eine Dachterrasse mit Blick auf die Binnenalster, die den Charme des Pavillons weiter steigern soll. Das neue Konzept unter dem Namen Alsterpavillon – Hanseatische Brasserie verbindet traditionelle norddeutsche Gerichte mit leichteren, modernen Interpretationen.
Die Wiedereröffnung wird vielseitige Veranstaltungsflächen für kulturelle Events bieten und so die Tradition des Pavillons als Begegnungsstätte fortsetzen. Mit rund 700 Plätzen in Innen- und Außenbereichen soll das modernisierte Haus den Spagat zwischen Bewahrung des Erbes und zeitgemäßem Genuss schaffen.
Der sanierte Alsterpavillon wird 2026 Besucher mit einer Mischung aus historischem Flair und neuen Attraktionen empfangen. Die Dachterrasse, die erweiterten Sitzplätze und die aktualisierte Speisekarte spiegeln den Wandel vom architektonischen Juwel der Nachkriegszeit zu einem modernen kulinarischen Hotspot wider. Dabei bleibt der denkmalgeschützte Status des Gebäudes zentral für seine zukünftige Ausrichtung.
