20 March 2026, 12:02

3.000 Gläubige feiern Ramadan-Ende in Stuttgart – und legen Verkehr lahm

Eine große Menge Menschen in einem Stadion hält Fahnen und Banner hoch, mit Leuchtraketen und Rauch unter einer Decke mit Deckenleuchten.

Ramadan-Feier mit etwa 3.000 Teilnehmern löst Verkehrschaos aus - 3.000 Gläubige feiern Ramadan-Ende in Stuttgart – und legen Verkehr lahm

Rund 3.000 Menschen versammelten sich in Stuttgart, um das Ende des Ramadan zu feiern – eine der größten derartigen Veranstaltungen in Deutschland der letzten Jahre. Die Feierlichkeiten, die auf einem örtlichen Sportplatz stattfanden, führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Teilnehmer während der Hauptverkehrszeiten an- und abreisten.

Der etwa einstündige Gebetsgottesdienst endete, bevor die Menschenmengen den Veranstaltungsort verließen. Viele waren mit dem Auto angereist, was umgehend zu Staus auf den umliegenden Straßen führte. Die Polizei, die erst kurzfristig informiert worden war, setzte zusätzliche Kräfte ein, um die Lage zu bewältigen, und übernahm direkt die Verkehrsregelung.

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Die Behörden bestätigten, dass es während der Veranstaltung weder zu Unfällen noch zu Parkverstößen oder Verkehrsdelikten gekommen sei. Unklar bleibt jedoch, ob die Organisatoren die Versammlung offiziell angemeldet hatten. Die Größe der Feier ist bemerkenswert, da vergleichbare Großveranstaltungen zum Ramadan in den letzten fünf Jahren in anderen deutschen Städten nicht stattgefunden haben.

Kleinere lokale Treffen mit in der Regel weniger als 1.000 Teilnehmern gab es dagegen in Städten wie Köln, Frankfurt und München. Die Stuttgarter Veranstaltung zog hingegen fast die dreifache Anzahl an Besuchern an.

Die Feierlichkeiten endeten ohne größere Zwischenfälle, doch normalisierte sich der Verkehr erst, nachdem Polizeiverstärkungen die Staus aufgelöst hatten. Da keine Verstöße oder Unfälle gemeldet wurden, rückt nun die Frage in den Fokus, ob künftige Veranstaltungen dieser Größe eine engere Abstimmung mit den städtischen Behörden erfordern.

Quelle