Zukunft von Old Texas Town in Spandau bleibt nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Henry SeidelZukunft von Old Texas Town in Spandau bleibt nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town in Berlins Bezirk Spandau gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Da keine Einigung erzielt wurde, bleibt die Entwicklung des Geländes vorerst in der Schwebe.
Der Eigentümer hatte eine fünfjährige Übergangsregelung für das Areal vorgeschlagen. Das Bezirksamt lehnte dies ab und bestand auf einer achtjährigen Laufzeit für die künftige Nutzung als Park. Die Differenzen in der Frage der Dauer ließen sich nicht überbrücken.
Mittelfristig strebt der Eigentümer eine gewerbliche Bebauung des Geländes an. Der aktuelle Bebauungsplan von 2012 sieht eine solche Nutzung jedoch nicht vor. Das Bezirksamt erklärte, es werde die Planungen nicht ändern, um eine kommerzielle Entwicklung zu ermöglichen.
Der Verein Old Texas Town sieht sich nun mit einer Räumungsklage konfrontiert. Zwar ist der Pachtvertrag abgelaufen, doch die Gruppe möchte auf dem Gelände bleiben. Das Bezirksamt betont, es habe Zugeständnisse angeboten und müsse die Regeln für alle Beteiligten gleich anwenden. Vorwürfe, es verweigere Rechtssicherheit, wies es zurück.
Mit dem Scheitern der Verhandlungen bleibt die Zukunft von Old Texas Town ungewiss. Während der Verein von Räumung bedroht ist, bleiben Eigentümer und Bezirksamt in der Frage der Bebauungspläne uneins – eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht.






