Wolfsburgs Abstiegskampf eskaliert nach bitterer Heimniederlage gegen Bremen
Emma KrügerWolfsburgs Absturz droht: Aufstehen, kämpfen - Wolfsburgs Abstiegskampf eskaliert nach bitterer Heimniederlage gegen Bremen
VfL Wolfsburgs Abstiegskampf erleidet nächsten Dämpfer nach 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen
Die Niederlage wirft die Wolfsburger auf den 16. Tabellenplatz mit nur 21 Punkten zurück – fünf Zähler hinter dem Relegationsplatz von 1. FC Köln. Mit nur noch einer Handvoll Spiele steht der Verein vor der realen Gefahr, erstmals in seiner Geschichte aus der Bundesliga abzusteigen.
Die Krise hat sich unter dem zurückkehrenden Trainer Dieter Hecking weiter verschärft, der in seinen ersten beiden Spielen nur einen Punkt holte. Die Mannschaft ist nun seit zehn Partien ohne Sieg, die Stimmung im Team am Boden. Dennoch stellt Sportdirektor Pirmin Schwegler sich öffentlich hinter Hecking und betont, der Klub müsse jetzt zusammenhalten.
Die Lage könnte sich dramatisch zuspitzen, falls St. Pauli am Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Ein Erfolg der Hamburger würde Wolfsburg auf fünf Punkte Abstand zum Relegationsplatz drücken – und den Klassenerhalt noch unwahrscheinlicher machen. Hecking selbst rechnet mit einem Sieg St. Paulis, was den Druck weiter erhöht.
Die Spieler geben sich indes kämpferisch und schwören, sich "wieder aufrappeln, zurückzukämpfen und den Abstieg noch abwenden" zu wollen. Doch die Zeit wird knapp, und die Aufgabe wächst von Woche zu Woche.
Wolfsburgs Schicksal hängt nun auch von Ergebnissen ab, die der Verein nicht selbst beeinflussen kann. Sollte St. Pauli gewinnen, klfft eine fünf Punkte große Lücke zum rettenden Ufer – mit kaum noch Spielraum für Fehler. Entweder die Mannschaft durchbricht endlich die sieglose Serie – oder muss sich mit dem Abstieg aus der Eliteklasse abfinden.






