07 May 2026, 14:01

Wie lokale Führungskräfte gegen AfD-Einfluss kämpfen – ein Podcast löst Debatten aus

Ein Plakat mit einem zentralen Baum, umgeben von verschiedenen Gesichtern, mit der Beschriftung "Der politische Cluster im Terrorismus" unten.

Wie lokale Führungskräfte gegen AfD-Einfluss kämpfen – ein Podcast löst Debatten aus

Die neueste Folge von Mauerecho – Ost trifft West hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie lokale Führungskräfte sich gegen rechtsextremen Einfluss zur Wehr setzen. Der von der Panter-Stiftung veröffentlichte Podcast bietet offene Gespräche darüber, wie die Demokratie in Regionen verteidigt werden kann, in denen die AfD über starke Unterstützung verfügt. Diese Ausgabe, eine Live-Sonderfolge, brachte zwei prominente Persönlichkeiten zusammen, die unter Druck anti-demokratischer Kräfte stehen.

Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, schilderten in der Folge ihre Erfahrungen. Beide beschrieben die Herausforderungen, sich im Alltag gegen die Taktiken der AfD zu behaupten. Die Partei versucht wiederholt, Kritiker zum Schweigen zu bringen und die öffentliche Debatte auf ihre eigenen Anhänger zu beschränken.

Im Gespräch ging es zudem um konkrete Strategien, um demokratische Werte in polarisierten Gemeinden zu bewahren. Nach Ausstrahlung der Folge veröffentlichte die Märkische Allgemeine eine kritische Stellungnahme zu Kliems Haltung. Unterdessen warf ihm der AfD-Landesvorsitzende vor, den Ausschluss der Partei zu betreiben, und forderte einen Führungswechsel im Feuerwehrverband.

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Hinter den Kulissen hat der Podcast Verstärkung erhalten: Sebastian Jautschus ist nun als Sounddesigner für Mauerecho – Ost trifft West tätig, das alle zwei Wochen donnerstags auf der Website der Panter-Stiftung und den großen Podcast-Plattformen erscheint. Die nächste Folge, die am 14. Mai erscheinen soll, widmet sich Themen aus Arbeitswelt und Wirtschaft.

Die Episode lenkt den Blick auf die Spannungen zwischen lokalen Institutionen und rechtsextremen Gruppen. Die Berichte von Kliem und Dietrich zeigen, wie kontinuierlich daran gearbeitet wird, den offenen Dialog in umstrittenen Regionen zu schützen. Die Hörerschaft wird ermutigt, sich mit bedachten Diskussionen an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu beteiligen.

Quelle