Wie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Tore und Dramen reagieren
Lina FuchsWie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich auf Tore und Dramen reagieren
Forscher der Universität Bielefeld bereiten eine Studie vor, die untersucht, wie Fußballfans während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 körperlich auf Spiele reagieren. Das Projekt wird mithilfe von Smartwatch-Daten freiwilliger Teilnehmer aus aller Welt physiologische Reaktionen erfassen.
Die von Christian Deutscher, Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, mitgeleitete Studie zielt darauf ab, zu vergleichen, wie Anhänger verschiedener Nationalmannschaften auf dieselben Spielsituationen reagieren. Zudem soll untersucht werden, welche körperlichen Auswirkungen Siege und Niederlagen auf die Fans haben.
Interessierte müssen sich online anmelden und dabei Angaben zu ihrem Wohnland, Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrem favorisierten Team sowie ihrem Grad an Fanbegeisterung machen. Sobald sich genug Unterstützer einer bestimmten Nationalmannschaft registriert haben, erhalten sie eine Einladung, ihre Smartwatches mit der Studie zu verknüpfen. Die verwendete App ist mit verschiedenen Smartwatch-Marken und Fitness-Trackern kompatibel.
Die Teilnehmer dokumentieren anschließend, welche Spiele sie verfolgen und auf welche Weise sie die Übertragung miterleben. Die Weltmeisterschaft bietet sich als ideale Plattform an, da sie Fans weltweit gleichzeitig ähnlichen emotionalen Situationen aussetzt.
Die Forschung stützt sich auf Daten, die die Teilnehmer über ihre Wearables teilen. Durch die Analyse der physiologischen Reaktionen hofft das Team, besser zu verstehen, wie Fans Schlüsselmomente im Fußball erleben. Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt dabei von der Zahl der Freiwilligen ab, die mitmachen und ihre Daten bereitstellen.






