Weston McKennie führt die US-Nationalmannschaft in eine neue Fußball-Ära
Moritz HartmannWeston McKennie führt die US-Nationalmannschaft in eine neue Fußball-Ära
Die US-amerikanische Männer-Fußballnationalmannschaft kämpft seit langem darum, mit den weltbesten Teams mitzuhalten. Ihr bestes WM-Ergebnis seit 1930 bleibt ein entfernter achter Platz. Doch nun, mit Mittelfeldspieler Weston McKennie in Höchstform, wollen sie diese Bilanz ändern.
McKennies Aufstieg begann früh. Schon mit sieben Jahren traf er in der Ramstein Air Base in Deutschland auf US-Legenden wie Landon Donovan und Carlos Bocanegra. Mit 17 spielte er bereits in der Bundesliga, einer der härtesten Ligen Europas.
Seine Karriere machte mit 21 einen weiteren Sprung, als er zu Juventus wechselte und damit zum ersten Amerikaner wurde, der bei den italienischen Topklub unterschrieb. Nach einem kurzen Gastspiel in der Premier League bei Leeds United mit 23 kehrte er zu Juventus zurück und verfeinerte sein Spiel. Vor der WM 2022 kam er aus seiner bis dahin stärksten Profisaison – mit elf Toren in der Champions League.
Die US-Mannschaft brauchte seinen Einfluss dringend. Beim Turnier 2022 erzielte das Team nur drei Tore und offenbarten damit ihre offensiven Schwächen. McKennies Fähigkeit, Verteidigung und Angriff zu verbinden, könnte diesmal entscheidend sein.
Mit neuer Entschlossenheit geht die US-Auswahl in die WM. McKennies Erfahrung und Form bieten eine seltene Chance, sich gegen die Weltelite durchzusetzen. Ihr Erfolg könnte davon abhängen, ob seine Führung in Tore und Siege umgemünzt wird.






