05 April 2026, 08:02

Weil am Rhein baut nachhaltigen Holzanbau für Gemeinschaftsschule bis 2027

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines Gebäudes mit ausführlichem Gerüst, das wahrscheinlich eine Holzrahmenkonstruktion darstellt, auf einem Blatt Papier.

Weil am Rhein baut nachhaltigen Holzanbau für Gemeinschaftsschule bis 2027

Baubeginn für Holz-Anbau der Gemeinschaftsschule in Weil am Rhein

In Weil am Rhein hat der Bau eines Holzanbaus für die örtliche Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt setzt auf hybride Holzbauweise und soll ein energieeffizientes Gebäude mit modernen Lernräumen schaffen. Offizieller Baustart ist Dienstag, der 31. März 2026.

Der Anbau wird die Nutzfläche der Schule um rund 1.200 Quadratmeter erweitern. Im Inneren entstehen 14 Klassenzimmer, Fachräume, eine Bibliothek sowie Bereiche für Veranstaltungen und selbstständiges Lernen. Das Gebäude ist als "Low-Tech-Bau" konzipiert und erfüllt den deutschen KfW-55-Energiestandard.

Das verwendete Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Süddeutschland und Österreich. Durch vorgefertigte Holzelemente soll die Bauzeit verkürzt und die Kosten auf etwa 1,8 Millionen Euro begrenzt werden. Nach der Fertigstellung wird das Gebäude mit Fernwärme und Solarenergie betrieben.

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Holzbau bleibt in Deutschland noch selten: Nur zwei Prozent der mehrgeschossigen Gebäude werden in dieser Bauweise errichtet. Bekannte Beispiele sind der Anbau der Karl-Schubert-Schule in Leipzig und die Zollhochschule in Rostock, die mit 1.000 Holzmodulen gebaut wurde. Das Projekt in Weil am Rhein soll bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein.

Der neue Anbau bietet moderne Räumlichkeiten und hält sich strikt an Energieeffizienz-Vorgaben. Die hybride Holzkonstruktion spiegelt einen wachsenden, aber noch begrenzten Trend im deutschen Bauwesen wider. Die Schule plant, das fertige Gebäude den Schülerinnen und Schülern bis Mitte 2027 zu übergeben.

Quelle