28 June 2026, 02:01

Warum wir heute von Meinungen förmlich überschwemmt werden

Schweigen ist Gold: Klaus Eckel hat eine Meinung

Warum wir heute von Meinungen förmlich überschwemmt werden

Meinungen scheinen heutzutage allgegenwärtig zu sein. Von Talkshows bis hin zu Online-Foren – überall teilen Menschen ihre Ansichten zu jedem erdenklichen Thema, und es gibt kein Anzeichen dafür, dass dieser Strom bald versiegen wird.

In der vergangenen Woche fühlte sich der Autor von starken Standpunkten förmlich überflutet – sei es zum Nahostkonflikt, zu Windrädern oder sogar zur Frage, ob Ananas auf Pizza gehört. Immer seltener scheint es vorzukommen, dass jemand seine Gedanken einfach für sich behält.

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Mit einem Augenzwinkern stellt sich der Autor eine Welt vor, in der selbst die Natur unerbittlich mit Meinungen um sich wirft. In diesem Szenario äußern ein Schlafzimmer-Kaktus, summende Mücken und stattliche Sonnenblumen ihre Missbilligung über das Handeln des Autors. Sogar das Mittelmeer beginnt, Urlauber nach ihrem Verhalten zu sortieren.

Um dem ständigen Strom an Ansichten Herr zu werden, schlägt der Autor scherzhaft eine strenge Regel vor: Jeder sollte sich auf nur drei Meinungen pro Tag beschränken. Wer mehr äußern möchte, müsste dafür die Genehmigung eines Rebhuhns einholen. Die Idee entspringt der Theorie, dass Menschen in der Natur Trost suchen, weil diese – anders als der Mensch – nicht urteilt und keine Meinungen über sie hegt.

Trotz des humorvollen Untertons dieser Überlegungen bleibt die Realität klar: Meinungen verbreiten sich weiterhin über alle Kanäle, und der Trend, sie offen zu teilen, zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Der Autor seinerseits bleibt skeptisch, was die angeblichen Vorzüge des achtsamen Atmens angeht.

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