Wärmepumpen dominieren: Wie Deutschland seine Neubauten heizt
Heizungstrends in Deutschland verändern sich rasant
2022 setzten die meisten Bestandsgebäude noch auf Erdgas, doch bei Neubauten dominieren inzwischen erneuerbare Energien und Wärmepumpen. Der Wandel zeigt einen deutlichen Abschied von fossilen Brennstoffen im Wohnungsbau.
Im Jahr 2022 wurden 53,9 % der bestehenden Wohngebäude mit Erdgas beheizt, 9,8 % nutzten Heizöl, während nur 10,2 % auf erneuerbare Energien setzten.
Bis 2025 hat sich das Bild bei Neubauten grundlegend gewandelt: Erneuerbare Energien sind mit 78,2 % der fertiggstellten Häuser zur wichtigsten Wärmequelle geworden. Wärmepumpen treiben diese Entwicklung voran und versorgen 73,6 % der Neubauten. Besonders verbreitet sind sie in Einfamilienhäusern (77,9 %) und Zweifamilienhäusern (78,4 %).
Die Planungsdaten für 2025 zeigen einen noch stärkeren Trend: Ganze 87,0 % der genehmigten Wohnprojekte wollen erneuerbare Energien als Hauptheizquelle nutzen. Erdgas ist nur noch in 10,5 % der fertiggestellten Neubauten und in lediglich 2,2 % der genehmigten Vorhaben erste Wahl. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2024, als 69,4 % der Neubauten auf Erneuerbare setzten.
Die Zahlen belegen einen klaren Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme in deutschen Neubauten. Erdgas und Heizöl verlieren an Bedeutung, während Wärmepumpen und andere saubere Energielösungen immer stärker nachgefragt werden. Der Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen, da immer mehr Projekte auf nachhaltige Heiztechnologien umsteigen.







