17 April 2026, 20:02

Volker Wissing verlässt FDP – und löst damit eine Richtungsdebatte aus

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa.

Volker Wissing verlässt FDP – und löst damit eine Richtungsdebatte aus

Volker Wissing hat die FDP nach dem Scheitern von Bundeskanzler Olaf Scholz' Ampelkoalition verlassen. Obwohl er die Partei verlassen hat, bleibt er als Parteiloser im Kabinett. Sein Rückzug hat eine Debatte über die künftige Ausrichtung der FDP ausgelöst.

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Wissing war zuvor Generalsekretär der FDP gewesen, bevor er zu einem der schärfsten Kritiker des aktuellen Kurses der Partei wurde. Er argumentiert, dass die von Christian Dürr vorangetriebene Rechtsverschiebung der FDP keine Wahlerfolge gebracht habe. In jüngsten Stellungnahmen stellte er infrage, ob der "libertäre Kurs" der Partei tatsächlich bei den Wählern ankommt.

Die Entscheidung über den nächsten Parteivorsitzenden fällt auf dem FDP-Parteitag im Mai. Christian Dürr und Henning Höne bewerben sich um den Posten. Wissing hat die Partei aufgefordert, vor der Abstimmung eine klarere politische Vision zu entwickeln.

Wissings Austritt folgt auf das Zerbrechen der Koalitionsregierung aus FDP, SPD und Grünen. Zwar vertritt er die Partei nicht mehr, behält aber weiterhin sein Kabinettsamt – ohne formale Parteibindung.

Die FDP steht nun vor einem Führungswettstreit und wachsendem Druck, ihre Strategie neu zu definieren. Wissings Kritik unterstreicht die Spaltungen über die künftige Ausrichtung der Partei im Vorfeld des Mai-Parteitags. Das Ergebnis wird zeigen, ob die FDP ihre Politik anpasst oder am bisherigen Kurs festhält.

Quelle