21 April 2026, 16:01

Theaterformen in Braunschweig: Gerechtigkeit hinter Gefängnis-Mauern

Schwarze und weiße Zeichnung einer Menschenmenge in einem Raum, einige stehen und einige sitzen auf Stühlen, mit Text unten lesend "Fest am Ostlondoner Krankenhaus für Kinder am Silvesterabend".

Theaterformen in Braunschweig: Gerechtigkeit hinter Gefängnis-Mauern

Braunschweig gastiert im Juni elf Tage lang das Festival Theaterformen

Dieses Jahr wird Braunschweig im Juni zum ersten Mal das Festival Theaterformen ausrichten – ein besonderes Highlight ist dabei die Öffnung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg für die Öffentlichkeit. Unter dem Motto Gerechtigkeit verspricht das Festival eine Mischung aus Aufführungen an zwei zentralen Spielorten.

Die Veranstaltungen finden im Staatstheater Braunschweig und im historischen Gefängnis Rennelberg statt. Neun Produktionen, darunter eine Weltpremiere, werden im Theater zu sehen sein. Gleichzeitig präsentiert das ehemalige Gefängnis fünf ortsspezifische Neuinszenierungen, die eigens für diesen ungewöhnlichen Veranstaltungsort konzipiert wurden.

Festivalleiterin Anna Mülter wollte dieser letzten Ausgabe in Braunschweig einen besonderen Stempel aufdrücken. Neben den Hauptaufführungen lädt ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Gefängnisgelände zum Entdecken ein. Eine geführte Festivaltour bietet zudem vertiefte Einblicke in die Geschichte des Ortes und die ausgestellten Werke.

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Insgesamt werden 14 Produktionen aus 14 verschiedenen Ländern gezeigt. Jede Arbeit knüpft an das Festivalthema Gerechtigkeit an, wobei die Künstler:innen sich mit der einzigartigen Atmosphäre des Gefängnisses auseinandersetzen.

Von Anfang bis Mitte Juni verbindet das Festival Theater, ortsbezogene Kunst und öffentliche Teilhabe. Zum ersten Mal erleben Besucher:innen Aufführungen innerhalb des Rennelberg-Gefängnisses, das bisher noch nie für solche Anlässe zugänglich war. Mit seinem Mix aus internationalen Werken und thematischer Programmgestaltung soll das Festival nachhaltige Spuren in der Braunschweiger Kulturszene hinterlassen.

Quelle