25 June 2026, 10:00

Thalia Theater in Halle wird zum lebendigen Zentrum für freie Künste und Jugendkultur

Stadt und Partner streben gemeinsam die weitere Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung an

Thalia Theater in Halle wird zum lebendigen Zentrum für freie Künste und Jugendkultur

Das ehemalige Thalia Theater in Halle ist zu einem zentralen kulturellen Ankerpunkt der Stadt geworden. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Judith Marquardt betonte seine wachsende Bedeutung als Ort für freie Künste und gemeinnützige Projekte. Die Spielstätte fördert heute ein breites Spektrum kreativer Aktivitäten – von Theater und Musik über Film bis hin zu Bildungsangeboten.

Die Umgestaltung des Hauses wird durch das Bundesprogramm Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen der Kulturstiftung des Bundes unterstützt. Ziel ist es, innovative Ansätze für Kulturorte zu entwickeln. Zudem plant die Stadt, die Zusammenarbeit mit lokalen Kulturschaffenden zu intensivieren, um weitere Potenziale zu erschließen.

Das Theater bleibt ein zentraler Begegnungsort für junge Menschen und unabhängige Künstler:innen. Das Kollektiv TOOH wird die Räumlichkeiten bis 2028 jeweils sechs Monate im Jahr nutzen und dort interdisziplinäre Veranstaltungen ausrichten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören auch Infrastrukturverbesserungen, darunter brandschutztechnische Aufrüstungen, die im Rahmen der gestärkten Partnerschaft umgesetzt werden.

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Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Bürgermeister Dr. Alexander Vogt unterstrich die Rolle des Theaters als Experimentierfeld und Keimzelle für Kreativität. Die Spielstätte ist Teil eines eigenständigen Kulturviertels in Halle (Saale).

Das ehemalige Thalia Theater wird auch künftig eine tragende Säule der freien Kunstszene bleiben. Zudem unterstützt es Jugendinitiativen und kommunale Kulturprojekte. Mit den städtischen Bemühungen und neuen Partnerschaften soll sein langfristiger Platz als lebendiger Kulturort gesichert werden.

Quelle