14 March 2026, 16:02

Springer bleibt AfD-Spitzenkandidat – und zielt auf absolute Mehrheit 2029

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Brandenburgs Geographie auf einer schwarzen Oberfläche.

AfD-Landeschef Springer in Brandenburg bestätigt - Springer bleibt AfD-Spitzenkandidat – und zielt auf absolute Mehrheit 2029

René Springer bleibt nach seiner Wiederwahl Spitzenkandidat der AfD in Brandenburg. Die Parteimitglieder sprachen sich mit großer Mehrheit für eine weitere zweijährige Amtszeit aus. Nun richtet er seinen Blick auf die Landtagswahl 2029, bei der er eine absolute Mehrheit für seine Partei anstrebt.

Vor zwei Jahren hatte Springer erstmals den Landesvorsitz der brandenburgischen AfD übernommen. Diesmal erhielt er 82,3 Prozent der Stimmen – ein leichtes Plus gegenüber den 82,1 Prozent bei seiner letzten Wahl. Seine Führung fällt in eine Phase, in der die Partei in der Region deutlich an Einfluss gewonnen hat.

Die Landtagswahl 2024 markierte einen politischen Umbruch in Brandenburg. Die AfD wurde stärkste Kraft und erreichte im Wahlkreis Märkisch-Oderland I 28,4 Prozent der Stimmen, bei den Zweitstimmen 25,6 Prozent. Zudem errang sie im Wahlkreis Spree-Neiße I ein Direktmandat und setzte sich dabei gegen den SPD-Amtsinhaber Dietmar Woidke durch. Gleichzeitig verloren SPD und CDU an Zustimmung, woraufhin sie eine rot-schwarze Koalition bildeten, um dem Aufstieg der AfD entgegenzuwirken.

Springer hat klare Ziele für die nächste Wahl: 2029 soll die AfD die absolute Mehrheit erringen, um Brandenburg ohne Koalitionspartner regieren zu können.

Mit dem deutlichen Rückhalt in der Partei konzentriert sich Springer nun auf das Jahr 2029. Sein Vorhaben: die wachsende Unterstützung für die AfD in eine Alleinregierung umzumünzen. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob die Partei ihre aktuelle Wählerbasis halten oder sogar ausbauen kann.

Quelle