SPD startet verzweifelten Wahlkampf gegen die dominierende AfD in MV

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Zwei Autos fahren auf einer Straße außerhalb einer Stadt, mit Text in der linken unteren Ecke.

Schwesig schwört SPD in härtesten Wahlkampf bisher - SPD startet verzweifelten Wahlkampf gegen die dominierende AfD in MV

Der Wahlkampf zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern heizt sich weiter auf: Die rechtspopulistische AfD liegt in Umfragen mit 38 Prozent klar in Führung. Die regierende SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig folgt mit nur 19 Prozent weit abgeschlagen. Nun hat Schwesig den Wahlkampf ihrer Partei eröffnet – und warnt vor einem harten Ringen.

Vor rund 120 SPD-Kandidat:innen und ihren Teams in Güstrow gab Schwesig offiziell den Startschuss für den Wahlkampf. Sie räumte ein, dass die Partei vor ihrer "bisher schwierigsten Schlacht" stehe.

Die Umfragen zeigen die AfD weiterhin deutlich vorn, während die SPD kaum Boden gutmacht. Dennoch verwies Schwesig auf den SPD-Erfolg von 2021, als die Partei von 23 Prozent in frühen Umfragen auf 39 Prozent am Wahltag zulegte – ein Beweis, dass ein Comeback möglich sei.

Um dem Aufstieg der AfD entgegenzuwirken, will die SPD eine "gemeinsame demokratische Bewegung" aufbauen und die demokratischen Parteien zur Einheit aufrufen. Schwesig warnte, ein AfD-Sieg würde weniger Freiheit und soziale Gerechtigkeit für das Land bedeuten. Sie rief die Wähler:innen auf, Extremismus abzulehnen und bei der Wahl im September 2026 die demokratischen Werte zu verteidigen.

Die SPD steht vor einem steinigen Weg, denn die AfD bleibt in den Umfragen dominant. Schwesigs Strategie setzt nun darauf, ein breites demokratisches Bündnis zu mobilisieren, um einen AfD-Sieg zu verhindern. Das Wahlergebnis wird die politische Richtung des Landes für die kommenden Jahre prägen.