21 March 2026, 12:04

SPD in Sachsen-Anhalt will mit fairen Löhnen und bezahlbarem Wohnen punkten

Plakat mit zwei Personen vor einem Berg- und Baumhintergrund, mit der Aufschrift "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit-Arbeiter - Die faire Lohnklausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt will mit fairen Löhnen und bezahlbarem Wohnen punkten

Die SPD in Sachsen-Anhalt finalisiert ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl am 6. September. Spitzenkandidat Armin Willingmann setzt sich für eine Politik ein, die bezahlbares Wohnen und faire Löhne in den Mittelpunkt stellt. Sein Wahlkampf richtet sich auch gegen die Haltung der AfD zu Fachkräften und öffentlichen Dienstleistungen.

Willingmann kritisiert die AfD scharf und warnt, deren Politik könnte Fachkräfte davon abhalten, in der Region zu bleiben. Er betont, dass eine stabile Belegschaft von fairen Löhnen und angemessenen Arbeitsbedingungen abhängt. Die SPD lehnt es ab, Unternehmen durch Niedriglöhne anzulocken.

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Die Partei fordert niedrigere Lebenshaltungskosten, darunter eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und geringere Kita-Gebühren. Zudem setzt sie sich für gebührenfreie Ganztagesbetreuung und die vollständige staatliche Finanzierung von Schulmaterial ein. Bildung dürfe laut SPD nicht vom Einkommen der Familie abhängen.

In der Energiepolitik unterstützt die SPD einen gerechten Übergang zu erneuerbaren Energien, der Zehntausende Arbeitsplätze sichern soll. Willingmann gerät auch mit der CDU aneinander, wenn es um die Personalausstattung der Polizei geht. Während der Koalitionspartner höhere Einstellungsziele fordert, plädiert er für einen realistischen und maßvollen Ansatz.

Die ursprünglich für 2024 geplante Wahl wurde auf den 6. September 2026 verschoben. Der aktuelle Landtag umfasst 97 Abgeordnete, davon hält Die Linke 11 Sitze.

Das SPD-Programm konzentriert sich auf die Senkung der Lebenshaltungskosten, bessere Löhne und die Förderung grüner Arbeitsplätze. Willingmanns Kritik an AfD und CDU unterstreicht die zentralen Konflikte in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Nun bleibt abzuwarten, wie die Wähler auf die Vorschläge der Partei reagieren.

Quelle