21 March 2026, 06:03

Spargelernte startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise steigen deutlich

Ein verblichenes Dokument mit der Aufschrift "Surgensburg, Deutschland - Landschaft einer Farm" zeigt eine ländliche Szene mit einem Farmhaus in einem Feld, umgeben von Häusern, Bäumen und einem Himmel.

Asparagusernte beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargelernte startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise steigen deutlich

Spargelernte in Rheinland-Pfalz hat begonnen – Landwirte kämpfen mit gestiegenen Kosten

In Rheinland-Pfalz hat die diesjährige Spargelsaison begonnen, doch die Bauern müssen in dieser Saison mit deutlich höheren Kosten rechnen. Steigende Energiepreise und der erhöhte Mindestlohn treiben die Produktionskosten in die Höhe – Verbraucher könnten die Auswirkungen bald an den Marktständen spüren.

Landwirte im nördlichen Rheinland-Pfalz warnen vor Preiserhöhungen aufgrund "überhöhtter" Energiekosten und des neuen gesetzlichen Mindestlohns. Seit diesem Jahr liegt der Mindestlohn in Deutschland bei 13,90 Euro pro Stunde, im Januar 2027 soll er weiter auf 14,60 Euro steigen. Da der Spargelanbau vollständig auf Saisonarbeitskräfte angewiesen ist, schlagen die Lohnkosten besonders stark auf die Preise durch.

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Die Wetterbedingungen waren zwar günstig für das Wachstum, doch die Ernte verläuft regional unterschiedlich. Während im Süden bereits erste Felder in Betrieb sind, starten die Bauern im Norden später. Die endgültigen Verbraucherpreise hängen von Ertrag, Qualität und Betriebskosten ab – alles Faktoren, die durch höhere Löhne und Energiekosten belastet werden.

Noch ist unklar, wie stark die Preise genau steigen werden, da sich die Saison erst entwickelt und die Nachfrage noch nicht absehbar ist. Konkrete Preise für den Einzelhandel oder Großmarkt stehen daher noch nicht fest.

Eines steht jedoch fest: Die Spargelpreise werden in diesem Jahr steigen, getrieben von explodierenden Energiekosten und den jüngsten Mindestlohnerhöhungen. Da der Anbau besonders arbeitsintensiv ist, können die Landwirte die zusätzlichen Belastungen kaum auffangen. Verbraucher müssen sich daher in den kommenden Wochen auf höhere Preise an Wochenmärkten und im Supermarkt einstellen.

Quelle