18 March 2026, 02:02

Schleswig-Holstein beschleunigt digitale Transformation mit neuer Strategie 2026

Blauer Hintergrund mit zentrierter weißer Schrift, die "Präsident Biden setzt sich dafür ein, bis 2030 jeden Amerikaner mit erschwinglichem Hochgeschwindigkeitsinternet zu verbinden."

Land schließt niemanden bei Digitalstrategie aus - Schleswig-Holstein beschleunigt digitale Transformation mit neuer Strategie 2026

Schleswig-Holstein macht großen Schritt bei der digitalen Transformation

Die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat die nächste Phase ihrer Digitalen Strategie 2026 auf den Weg gebracht – mit dem Ziel, öffentliche Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger schneller und unkomplizierter zugänglich zu machen. Gleichzeitig betonten Verantwortliche, dass niemand bei den technologischen Fortschritten abgehängt werden dürfe.

Im Mittelpunkt der überarbeiteten Strategie stehen die Verbesserung des digitalen Zugangs und die Förderung von Inklusion in der gesamten Region. Ein zentrales Vorhaben ist der Aufbau eines einheitlichen Datennetzwerks, das Behörden einen reibungslosen Informationsaustausch ermöglichen soll. Damit will man zersplitterte Systeme überwinden und alle Beteiligten unter einem gemeinsamen Rahmen zusammenführen.

Schleswig-Holstein ist bei der digitalen Infrastruktur bereits bundesweit führend: 84 Prozent der Haushalte sind an Glasfaser angeschlossen – mehr als doppelt so viele wie im deutschen Durchschnitt. In den vergangenen Jahren flossen rund 140 Millionen Euro in den Ausbau des Breitbandnetzes. Zudem entsteht an der Universität zu Lübeck für 29 Millionen Euro ein Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz (AnoMed), das Forschung und Innovation vorantreiben soll.

Die politischen Reaktionen fallen unterschiedlich aus: Die CDU-Abgeordnete Uta Wentzel lobte die Strategie als Stärkung der regionalen Digitalwirtschaft und zukunftsweisender Technologien. Der FDP-Politiker Bernd Buchholz warnte hingegen vor möglichen Exklusionsrisiken für Bürger, die mit digitalen Anwendungen Schwierigkeiten hätten. Kianusch Stender von der SPD mahnte, die Veränderungen nicht als "von oben verordnet" wahrzunehmen, während der Grünen-Abgeordnete Sebastian Bonau mehr digitale Souveränität auf kommunaler Ebene forderte.

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Die Strategie baut auf den bereits soliden digitalen Grundlagen des Landes auf – etwa dem Glasfasernetz und den Investitionen in KI. Nun geht es an die Umsetzung der neuen Maßnahmen, mit Fokus auf Barrierefreiheit und Effizienz. Ziel ist eine vernetzte und inklusive digitale Zukunft für alle Bürgerinnen und Bürger.

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