Waldminister: Gesunde Wälder sichern Jobs und Klimaschutz - Sachsens Wälder: Wirtschaftsmotor und Klimaretter in der Krise
Sachsens Wälder spielen eine zentrale Rolle für die Wirtschaft der Region – sie sichern Arbeitsplätze, liefern Rohstoffe und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der diesjährige Internationale Tag des Waldes, der unter dem Motto "Wälder und Wirtschaft" steht, lenkt den Blick auf ihre Bedeutung für Waldbesitzer und die gesamte Gesellschaft. Doch wachsende Bedrohungen wie Dürre, Schädlinge und Extremwetter setzen diese Ökosysteme zunehmend unter Druck.
Die Wälder Sachsens sichern unzählige Existenzgrundlagen, auch wenn die genaue Zahl der Arbeitsplätze schwer zu beziffern ist. Allein die Staatsforsten Sachsen (Sachsenforst) beschäftigen direkt 1.400 Menschen. Bundesweit hängt im Forst- und Holzbereich laut Zahlen von 2022/2023 etwa 738.000 Jobs vom Wald ab. Über die Holzproduktion hinaus bieten die Wälder Einkommensquellen, Erholungsraum und Arbeitsflächen – und fungieren zugleich als natürliche CO₂-Speicher.
Eine nachhaltige Forstwirtschaft sichert Arbeitsplätze in zahlreichen Branchen der Region. Doch die Herausforderungen mehren sich: anhaltende Dürreperioden, schwere Stürme und Borkenkäferplagen schädigen die Waldgesundheit massiv. Sachsens Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch fordert daher dringendes Handeln. Seine Pläne umfassen die Verjüngung der Wälder und die Stärkung der Biodiversität, um die langfristige Produktivität zu erhalten.
Die Wälder bleiben ein wirtschaftliches Rückgrat Sachsens, doch ihre Zukunft hängt davon ab, wie die Umweltbelastungen bewältigt werden. Maßnahmen zur Renaturierung und Aufwertung dieser Flächen sollen sowohl Arbeitsplätze als auch ökologische Leistungen schützen. Ohne Gegensteuer drohen die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen deutlich zu wachsen.






