Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro für sicheres Trinkwasser in Krisenzeiten
Henry Seidel6.7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro für sicheres Trinkwasser in Krisenzeiten
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat in den vergangenen fünf Jahren 6,7 Millionen Euro an Bundesmitteln investiert, um die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser zu stärken. Das Geld soll den zuverlässigen Zugang zu sauberem Wasser gewährleisten – selbst in Notlagen. Im Fokus standen dabei die Modernisierung der Infrastruktur sowie die Vorbereitung auf mögliche Krisen.
Seit 2019 hat die LDS im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes Mittel für die Verbesserung kritischer Systeme bereitgestellt. Veraltete Rohwasserentnahmestellen wurden saniert, um ihre Funktionsfähigkeit zu erhalten. Zudem wurden Notstromaggregate in zentralen Wassereinrichtungen installiert, um bei Stromausfällen Versorgungsengpässe zu vermeiden.
Für den Krisenfall wurden zudem Wassertankwagen angeschafft, die im Notfall die Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen können. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass auch bei Ausfällen der regulären Systeme der Zugang zu sauberem Wasser gewährt bleibt. LDS-Präsident Béla Bélafi betonte, dass eine stabile Wasserversorgung zu den grundlegenden Voraussetzungen für die Daseinsvorsorge in Katastrophenfällen gehöre.
Neben den Infrastrukturprojekten umfasst die Initiative auch Maßnahmen zum Umweltschutz. Der Schutz von Gewässern und natürlichen Ressourcen bleibt dabei ein zentrales Anliegen – parallel zur Sicherstellung der Versorgung für Bürger und Unternehmen.
Die 6,7 Millionen Euro flossen in die Modernisierung von Entnahmestellen, Notstromversorgung und Transportkapazitäten für den Ernstfall. Damit sollen Risiken in Krisensituationen verringert und die Wasserversorgung aufrechterhalten werden. Zwar liegen keine detaillierten Daten auf kommunaler Ebene vor, doch die Förderung hat insgesamt die Wassersicherheit in Sachsen deutlich gestärkt.






