Razzien in acht Harburger Friseursalons: Polizei und Zoll decken Verstöße auf
Moritz HartmannRazzien in acht Harburger Friseursalons: Polizei und Zoll decken Verstöße auf
Eine gemeinsame Einsatzgruppe hat am Mittwochnachmittag acht Friseursalons in der Nähe der Wilstorfer Straße in Harburg überprüft. Die Aktion dauerte von 14 bis 18 Uhr und richtete sich gegen Betriebe in der Moorstraße, der Lüneburger Straße sowie im Phoenix-Viertel.
An der Kontrolle beteiligten sich Polizei, Zollbeamte, Vertreter des Bezirksamts und die Handwerkskammer. Zwei Teams prüften vor Ort die Einhaltung von Gewerbe- und Arbeitsvorschriften.
Die Handwerkskammer überprüfte, ob die Salons die gesetzlichen Anforderungen für die Ausübung des Friseurhandwerks erfüllten. Gleichzeitig deckte das Bezirksamt Harburg in mehreren Geschäften illegale bauliche Veränderungen auf.
Die Ermittler markierten drei Fälle für eine weitere Prüfung, nachdem sie mögliche Verstöße festgestellt hatten. In zwei Fällen stimmte die angemeldete Geweretätigkeit nicht mit den tatsächlich angebotenen Dienstleistungen überein. Der Zoll bestätigte zwar keine Verstöße gegen Arbeitsgesetze, doch die Polizei identifizierte einen Mitarbeiter, der im Verdacht steht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten.
In Harburg finden bereits seit einiger Zeit ähnliche Kontrollen statt, insbesondere gegen illegales Glücksspiel im Phoenix-Viertel. Die aktuellen Ergebnisse werden nun detailliert ausgewertet. Drei Betrieben drohen mögliche Sanktionen, während gegen einen Mitarbeiter wegen Aufenthaltsfragen ermittelt werden könnte. Die Überprüfungen sind Teil umfassender Maßnahmen zur Durchsetzung von Gewerbe- und Sicherheitsvorschriften in der Region.







