25 March 2026, 12:02

Promis küssen Freunde: Warum Lippenkontakt unter Freunden immer normaler wird

Zwei Menschen umarmen und küssen sich, mit einem Schädel im Hintergrund.

Promis küssen Freunde: Warum Lippenkontakt unter Freunden immer normaler wird

Öffentliche Zuneigungsbekundungen unter Freunden werden unter Prominenten immer häufiger. Aktuelle Beispiele sind Scarlett Johansson, die Jonathan Bailey auf dem roten Teppich küsste, oder Cat Deeley, die ihrer besten Freundin einen Kuss auf die Lippen gab. Experten sehen darin einen kulturellen Wandel hin zu mehr Akzeptanz für nicht-romantische körperliche Nähe.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey sorgten für Schlagzeilen, als sie sich bei der Premiere von Jurassic World: Rebirth küssten. Johannssons Ehemann, Colin Jost, scherzte später, er sehe in Bailey keine Bedrohung – und brachte damit Humor in die Situation. Bailey selbst spricht offen darüber, Liebe in all ihren Formen zu leben, einschließlich des Küssens von Freunden.

Die Kommunikationswissenschaftlerin Judi James bezeichnet solche Küsse als eine Möglichkeit, enge Freundschaftsbande zur Schau zu stellen. Sie vergleicht sie mit urtümlichen Verhaltensweisen bei Tieren, bei denen Lippenkontakt soziale Bindungen stärkt und Stress reduziert. Der Trend ist nicht neu: Auch Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna haben in den letzten Jahren ihre besten Freundinnen öffentlich geküsst.

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Cat Deeley veröffentlichte kürzlich ein Geburtstagsvideo, in dem sie ihre enge Freundin Charlie Brear auf den Mund küsst. Deeley nannte solche "Freundinnen-Küsse" bereits früher ein Ritual der Verbundenheit. Seit 2021 wird nicht-sexueller Lippenkontakt unter Freunden in der Unterhaltungsbranche zunehmend akzeptiert – Vorbehalte gegen Wangenküsse oder freundschaftliche Küsschen nehmen ab.

Sogar Jost mischte sich scherzhaft ein und fragte, ob das Küssen von Freunden auf den Mund inzwischen Pflicht sei. Der gesellschaftliche Wandel deutet auf ein schwindendes Problem mit toxischer Männlichkeit und eine größere Offenheit für körperliche Zuneigung hin.

Diese öffentlichen Gesten zeigen, wie sich die Einstellung zu platonischer Intimität verändert. Da immer mehr Prominente freundschaftliche Küsse normalisieren, verschwimmt die Grenze zwischen romantischer und nicht-romantischer Zuneigung zusehends. Beobachter stellen fest, dass solche Gesten heute weniger mit sozialer Stigmatisierung verbunden sind als noch vor einigen Jahren.

Quelle