Nicholas Brendon – "Buffy"-Star und Xander-Darsteller stirbt mit 54 Jahren
Moritz HartmannSarah Michelle Gellar Sagt Goodbye - Nicholas Brendon – "Buffy"-Star und Xander-Darsteller stirbt mit 54 Jahren
Nicholas Brendon, bekannt vor allem als Xander in Buffy – Im Bann der Dämonen, ist im Alter von 54 Jahren verstorben. Der Schauspieler starb friedlich im Schlaf an natürlichen Ursachen. Seine ehemaligen Kollegen haben seitdem berührte Nachrufe veröffentlicht, um sein Andenken zu ehren.
Brendon erlangte in den späten 1990er-Jahren Bekanntheit als der schlagfertige und treue Xander Harris, eine der zentralen Figuren der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen. Nach dem Serienende 2003 setzte er seine Karriere mit Auftritten in Criminal Minds, Private Practice und Kitchen Confidential fort. Zudem übernahm er Filmrollen, darunter in Coherence und Psycho Beach Party, während sein letzter Auftritt vor der Kamera in Wanton Want zu sehen war. Neben der Schauspielerei wirkte er auch als Autor an der Buffy-Comic-Reihe mit.
In späteren Jahren zog sich Brendon zunehmend aus dem Schauspielgeschäft zurück, um sich einer anderen Leidenschaft zu widmen: der Malerei. Dennoch blieb er ein vertrautes Gesicht auf Fan-Conventions, wo er mit einem Publikum in Kontakt blieb, das seine Arbeit schätzte. Sein Leben war jedoch auch von Kämpfen mit Suchterkrankungen und juristischen Problemen geprägt, die er zeitweise öffentlich thematisierte.
Nach Bekanntwerden seines Todes hagelte es Beileidsbekundungen von ehemaligen Weggefährten. Sarah Michelle Gellar, die in der Serie die Rolle der Buffy Summers spielte, würdigte ihn mit einem Zitat aus der Serie. Auch Alyson Hannigan, die Willow verkörperte, teilte auf Instagram ihre Trauer und erinnerte an die gemeinsame Zeit.
Nicholas Brendons Karriere umfasste Jahrzehnte und hinterließ bei Fans von Buffy – Im Bann der Dämonen und darüber hinaus bleibende Spuren. Sein Wechsel von der Schauspielerei zur Malerei zeigte seine vielseitige Kreativität. Trotz der Schwierigkeiten in seinen späteren Jahren bleiben seine Beiträge zum Fernsehen und zur Popkultur in lebhafter Erinnerung.






