22 April 2026, 20:02

Neue Rettungswache in Hamburg-Fischbek startet mit Bauarbeiten und soll 2024 öffnen

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung mit Feuerlöschern, mit beschrifteten Kisten links, einem Pfahl rechts und Überkopfleitungen in einer Schiffsoberdecke.

Neue Rettungswache in Hamburg-Fischbek startet mit Bauarbeiten und soll 2024 öffnen

In Hamburgs Stadtteil Fischbek hat der Bau einer neuen Rettungswache begonnen. Die Einrichtung in der Geutensweg wird zunächst Rettungswagen beherbergen und soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Bei einer symbolischen Grundsteinlegung trafen sich diese Woche Vertreter der Behörden.

Das zweigeschossige Gebäude wird über Einsatzschleusen, Umkleideräume sowie Flächen für die Helmablage, Dekontamination und technische Ausstattung verfügen. Hamburgs kommissarischer Feuerwehrchef, Jörg Sauermann, bestätigte, dass die erste Bauphase höchste operationelle Standards erfüllen werde.

Für eine zweite Phase ist die Erweiterung zu einer vollständigen Feuerwehrwache mit Löschfahrzeugen vorgesehen. Wann dieser Ausbau erfolgen soll, hat der Senat jedoch noch nicht bekannt gegeben.

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André Trepoll, CDU-Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, setzt sich seit 2010 für eine Feuerwehrwache in Fischbek ein. Zwar begrüßt er die neue Rettungswache, doch bleibt er skeptisch, ob der Zeitplan für die geplante Erweiterung zur vollwertigen Feuerwehrwache eingehalten wird. An der Grundsteinlegung nahmen der Senatsrat für Inneres, Thomas Schuster, die Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen sowie Nadine Krause-Möller vom Sprinkenhof teil.

Die Rettungswache soll vor 2025 ihren Betrieb aufnehmen. Nach ihrer Fertigstellung wird sie die Einsatzzeiten für Notfälle in Fischbek verkürzen. Ob und wann der Ausbau zur vollständigen Feuerwehrwache erfolgt, hängt von weiteren Planungen des Senats ab.

Quelle