31 March 2026, 04:02

Netanyahu kontert Todesgerüchte mit Humor – doch die Verschwörungstheorien bleiben

Eine große Wand zeigt mehrere Fotos, einen gelben Stuhl, israelische Regierungsflaggen auf Stangen, eine Tafel mit dem Text "Bring Them Home Now", einen montierten Bildschirm, Deckenleuchten und andere Gegenstände.

Netanyahu kontert Todesgerüchte mit Humor – doch die Verschwörungstheorien bleiben

In den letzten Tagen haben sich in sozialen Medien Gerüchte über den angeblichen Tod des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu rasant verbreitet. Die Behauptungen reichen von seinem vermeintlichen Ableben im März bis hin zu Verschwörungstheorien mit Körperdoubles und künstlicher Intelligenz. Netanyahu konterte die Spekulationen mit satirischen Videos, in denen er die Mutmaßungen lächerlich machte, während er gleichzeitig auf Sicherheitsfragen in Jerusalem einging.

Der jüngste Anstieg der Gerüchte begann nach einer Umfrage von Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, die die Diskussionen neu entfachte. Einige Nutzer behaupteten, Netanyahu sei bereits im März gestorben, andere behaupteten, er sei bei einem Raketenangriff am 8. März getötet worden. Weitere Theorien umfassten Berichte über die Zwangslandung seines Privatjets in Berlin sowie Debatten über den Aufenthaltsort seines Körpers.

Netanyahu reagierte auf die Gerüchte mit Humor. Am Sonntag veröffentlichte er ein Video aus einem fiktiven "Beweis-dass-ich-lebe-Café", in dem er zehn Finger hochhielt, um die Behauptung zu widerlegen, er besitze nur sechs. Am Dienstag trat er gemeinsam mit dem US-Botschafter Mike Huckabee auf und sagte scherzhaft: "Ja, Mike, ja, ich lebe", in Anspielung auf die von Ex-Präsident Donald Trump geäußerten Bedenken. Beobachter wiesen zudem auf Veränderungen in seiner Sprechweise und Formulierungen bei jüngeren Auftritten hin, was die Debatten weiter anheizte.

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Jenseits der Spekulationen ging Netanyahu auf praktische Sorgen ein. Er begründete die vorübergehenden Zugangsbeschränkungen zu Jerusalems heiligen Stätten mit iranischen Raketendrohungen – und nicht mit gesundheitlichen Problemen. Frühere Berichte hatten gezeigt, dass er versucht hatte, Trump von einer Militäroperation zu überzeugen, die das iranische Regime destabilisieren könnte.

Die satirischen Reaktionen des Ministerpräsidenten haben wenig dazu beigetragen, die online kursierenden Theorien zu beruhigen. Die Sicherheitsmaßnahmen in Jerusalem bleiben mit regionalen Spannungen verknüpft und nicht mit persönlichen Gesundheitsfragen. Unterdessen wird in sozialen Medien weiterhin hitzig über die Glaubwürdigkeit der Behauptungen zu Netanyahus Verbleib diskutiert.

Quelle