02 May 2026, 06:02

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Plakat mit einem großen, zweistöckigen Gebäude mit rotem Dach und weißen Wänden, begleitet von zentriertem schwarzem Text, der "emprunt national 6% - rentes perpetuelles exemptes impot" auf einem hellblauen Hintergrund liest.

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Der Präsident des deutschen Mieterbunds, Axel Gedaschko, fordert grundlegende Änderungen bei der Verteilung der Modernisierungskosten zwischen Vermietern und Mietern. Gedaschko kritisiert, dass das aktuelle System alle Mieter gleichermaßen belastet – unabhängig von ihrem Einkommen. Nun drängt er die Regierungsparteien, die Regeln zügig zu reformieren.

Bisher können Vermieter die vollen Kosten für Gebäudesanierungen gleichmäßig auf die Mieter umlegen. Das bedeutet: Jeder Haushalt zahlt denselben Betrag, egal wie hoch sein Einkommen ist. Gedaschko hält dies für ungerecht, da es einkommensschwächere Mieter übermäßig belastet.

Stattdessen schlägt er ein gestaffeltes Modell vor, bei dem Besserverdiener einen größeren Anteil der Kosten tragen. Sein Plan sieht vor, die Zahlungen der Mieter an ihr Einkommen zu koppeln, sodass wohlhabendere Haushalte mehr der Ausgaben übernehmen. Gedaschko betont, dass das Einkommen stärker berücksichtigt werden müsse, wenn es um die Finanzierung von Wohnungsmodernisierungen geht.

Der Mieterbundspräsident fordert die Politik auf, das neue Modell schnellstmöglich einzuführen. Sollte die Reform umgesetzt werden, würde sich die finanzielle Last stärker auf einkommensstärkere Mieter verlagern. Vermieter könnten zwar weiterhin ihre Sanierungskosten decken, doch die Verteilung unter den Mietern würde sich deutlich ändern.

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