Menowin Fröhlich gewinnt DSDS nach 16 Jahren – vom Verlierer zum Champion
Moritz HartmannMenowin Fröhlich gewinnt DSDS nach 16 Jahren – vom Verlierer zum Champion
Menowin Fröhlich hat Deutschland sucht den Superstar gewonnen – 16 Jahre nach seiner herzzerreißenden Niederlage im Finale von 2010. Der 38-jährige Sänger brach auf der Bühne in Tränen aus und wurde von Juror Dieter Bohlen in die Arme geschlossen, nachdem er den Titel sowie einen Plattenvertrag im Wert von 100.000 Euro sicherte. Sein Sieg markiert ein spektakuläres Comeback in einem Wettbewerb, in dem er einst gegen Mehrzad Marashi unterlag.
Fröhlich gab sein Debüt bei DSDS bereits 2005, doch größere Bekanntheit erlangte er 2010, als er bis ins Finale kam. Später gestand er, dass sein eigenes Verhalten und frühere Skandale ihm damals den Sieg kosteten. Mit inzwischen neun Kindern und einem weiteren unterwegs beschrieb er nun ein neues Gefühl von Gelassenheit und Entschlossenheit – und bewies, dass Rückschläge eine Karriere nicht definieren müssen.
Die 23. Staffel von DSDS kehrt im nächsten Jahr mit der gleichen Jury zurück: Dieter Bohlen, Isi Glück und Bushido. Bohlen hatte Fröhlich bereits bei den Castings als „echte Granate“ bezeichnet und seinen großen Einfluss auf die Show vorhergesagt. Im Finale glänzten zudem zwei junge Talente: der 19-jährige Tyrell Hagedorn aus Oranienburg, der trotz Schulprüfungen den dritten Platz erreichte, und die schüchterne Constance Dizendorf aus Böblingen, die sich zur strahlenden Performerin entwickelte und schließlich Vizemeisterin wurde.
Mit seinem Sieg erhält Fröhlich einen Plattenvertrag und ein Preisgeld. Seine emotionale Reaktion auf der Bühne spiegelte die Bedeutung seines langen Weges zurück ins Rampenlicht wider. Während die nächste DSDS-Staffel mit der bewährten Jury vorbereitet wird, beginnt für den diesjährigen Gewinner ein neues Kapitel seiner Karriere.






