Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss zur Beilegung des Pilotenstreiks an
Moritz HartmannLufthansa schlägt neues Deal zu Pilotente пенсионен vor - Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss zur Beilegung des Pilotenstreiks an
Lufthansa hat einen überarbeiteten Rentenplan vorgelegt, um den anhaltenden Pilotenstreik beizulegen. Der Vorschlag sieht vor, die bisherige Überbrückungsrente für den vorzeitigen Ruhestand abzuschaffen, dafür aber die regulären Pensionszahlungen deutlich zu erhöhen.
Die Fluggesellschaft begründet diese Änderung damit, dass ihr System damit an das anderer großer Airlines wie KLM und British Airways angeglichen werde.
Nach dem neuen Plan sollen die Mittel, die ursprünglich für die Überbrückungsrente vorgesehen waren, in die betriebliche Altersvorsorge fließen. Diese Umstellung würde die Rentenleistungen für alle Piloten um bis zu 50 Prozent steigern. Piloten, die bereits kurz vor dem Anspruch auf die Überbrückungsrente stehen, sollen diese jedoch weiterhin erhalten.
Lufthansa argumentiert, dass das aktuelle System Piloten benachteilige, die bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren weiterarbeiten, da sie in diesem Fall keine Überbrückungszahlungen erhielten. Zudem verwies die Airline darauf, dass die meisten großen Konkurrenten – darunter KLM und British Airways – integrierte Rentensysteme ohne separate Frühverrentungsregelungen nutzten.
Sowohl die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit als auch Lufthansa haben diese integrierten Modelle als bewährte Beispiele hervorgehoben. Durch die Eingliederung von Übergangsleistungen in die reguläre betriebliche Altersvorsorge verzichten diese Airlines auf eigenständige Überbrückungsrenten für den vorzeitigen Ruhestand.
Ziel des Vorschlags ist es, den Streik durch eine Neuordnung der Ruhestandsleistungen zu beenden. Die Piloten würden zwar höhere Renten beziehen, die Überbrückungszahlungen entfielen jedoch für die meisten. Die Airline betont, dass dieser Ansatz branchenüblich sei und langfristige Stabilität biete.






