Landshut reformiert medizinische Versorgung nach Klinik-Fusion radikal
Lina FuchsLandshut reformiert medizinische Versorgung nach Klinik-Fusion radikal
Umfassende Umstrukturierung der medizinischen Versorgung in Landshut nach Fusion lokaler Gesundheitseinrichtungen
Nach dem Zusammenschluss regionaler Krankenhausträger steht in Landshut eine grundlegende Neuordnung der medizinischen Dienstleistungen bevor. Die zum 1. Januar 2026 gegründete LA-Regio Kliniken hat Pläne bekannt gegeben, mehrere Schlüsselabteilungen zu verlegen und zu zentralisieren. Ziel der Maßnahmen ist es, die langfristige Versorgung der Region zu sichern und gleichzeitig spezialisierte Behandlungsangebote auszubauen.
Den Anfang macht am 30. März die Gefäßchirurgie, die nach Landshut-Achdorf umzieht. Die Leitung der Abteilung am neuen Standort übernimmt PD Dr. Georgios Meimarakis.
Bis April folgt dann die Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, die ebenfalls nach Landshut-Mitte verlegt wird. Der Umzug geht nicht mit Einschränkungen einher – im Gegenteil: Die Abteilung wird erweitert und führt das robotergestützte "Da-Vinci"-System ein.
In den kommenden Jahren werden die Bereiche Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie am Standort Landshut-Mitte gebündelt. Die Zusammenlegung erfordert eine sorgfältige Planung und schrittweise Umsetzung.
Mittelfristig verlagert sich die Kardiologie nach Landshut-Achdorf. Im Rahmen der Restrukturierung wird die Medizinische Klinik II, die derzeit in Landshut-Mitte ansässig ist, an den Standort Achdorf verlegt.
Die Neuorganisation folgt auf die Fusion der Gesundheitseinrichtungen zur LA-Regio Kliniken. Der Vorstand betont, dass alle Standorte weiterhin in Betrieb bleiben und so die medizinische Versorgung der Region gesichert wird. Die Veränderungen bringen moderne Technologien mit sich und optimieren die spezialisierte Patientenversorgung an den beiden Hauptstandorten.






