30 March 2026, 06:03

Landkreis Schmalkalden-Meiningen schafft Altkleidercontainer ab – was sich jetzt ändert

Altes Foto eines Kleiderladen-Interieurs mit Kleidung an Bügeln, Hüten auf Ständern, einem Spiegel, einem Stuhl, einem Tisch mit Gegenständen, Vorhängen und Deckenleuchten.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen schafft Altkleidercontainer ab – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen reformiert Altkleidersammlung

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Angesichts des Zusammenbruchs des Secondhand-Textilmarkts in Deutschland und Europa ändert der Landkreis Schmalkalden-Meiningen sein System zur Sammlung gebrauchter Kleidung. Die Behörden erhoffen sich von der Neuregelung weniger Verunreinigungen, eine bessere Materialqualität und weniger illegale Entsorgung.

Aktuell fallen im Landkreis jährlich rund 300 Tonnen Alttextilien an – das entspricht etwa 2,5 Kilogramm pro Einwohner. Doch da der Markt für Secondhand-Kleidung schwächelt, waren Anpassungen nötig.

Freizugängliche Sammelcontainer werden abgeschafft. Stattdessen entstehen zentrale Annahmestellen an ausgewählten Standorten. Die Umstellung hat bereits in Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön begonnen. Einwohner können ihre Textilien nun am Recyclinghof in Kaltennordheim abgeben.

Angenommen werden saubere, tragbare Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher sowie Accessoires wie Taschen oder Hüte. Nicht mehr akzeptiert werden stark verschmutzte Kleidung, nasse Textilien, Teppiche, Matratzen und Hausmüll. Auch Elektronikschrott, Kunststoffe und Papier gehören nicht in die Sammlung.

Für die Hohe Rhön stehen weitere Anpassungen noch zur Diskussion. Noch ist unklar, wie viele neue zentrale Sammelstellen bis Ende 2024 eingerichtet werden und nach welchen Kriterien die Standorte ausgewählt werden.

Ziel des neuen Systems ist eine effizientere Textilverwertung bei gleichzeitiger Bekämpfung illegaler Müllablagerungen. Durch die Bündelung der Annahmestellen erhofft sich der Landkreis weniger verunreinigte Ware und qualitativ hochwertigere Spenden. Die Bürger müssen sich nun an die geänderten Regeln und Abgabeorte gewöhnen.

Quelle