24 May 2026, 10:02

Krankenhauspersonal und Verdi protestieren gegen umstrittenen Finanzierungs-Gesetzentwurf

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Krankenhauspersonal und Verdi protestieren gegen umstrittenen Finanzierungs-Gesetzentwurf

Krankenhausmitarbeiter, Betriebsratsvertreter und die Gewerkschaft Verdi bereiten sich auf Proteste gegen einen neuen Gesetzentwurf zur Finanzierung der Krankenversicherung vor. Sie warnen, dass die geplanten Änderungen die Arbeitsbedingungen verschlechtern und zu Stellenabbau führen könnten. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde einberufen, um gegen das Vorhaben Widerstand zu leisten.

Im Mittelpunkt der Proteste steht ein Gesetzentwurf, der derzeit im Bundestag beraten wird. Sowohl Beschäftigte als auch Krankenhausträger befürchten, dass die Maßnahmen zu Kürzungen bei der Finanzierung und zu Unsicherheit bei Arbeitsplätzen führen werden. Ihre zentrale Forderung ist klar: Das Gesetz darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden.

Bereits um 8 Uhr morgens am Donnerstag findet ein erstes Treffen statt, um auf die Sorgen aufmerksam zu machen. Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr ist im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion geplant. Die Organisatoren haben dazu prominente Gäste eingeladen, darunter den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete aus dem Bundestag.

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Ziel der Proteste ist es, Druck auf die Abgeordneten auszuüben, den Entwurf vor der Verabschiedung nachzubessern. Mitarbeiter und Gewerkschaften betonen, dass Krankenhäuser ohne Änderungen mit massiven Personal- und Finanzproblemen konfrontiert wären. Das Treffen und die Fotoaktion sind Teil einer abgestimmten Kampagne, um Gehör für ihre Anliegen zu finden.

Quelle