11 April 2026, 00:05

Julia Klöckner fordert mehr Engagement gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Frauen, eine sitzt in der Mitte, mit dem Text "Die Frauenwahlrechtsbewegung" unten.

Julia Klöckner fordert mehr Engagement gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Die CDU-Politikerin Julia Klöckner hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen in Deutschland begrüßt. Sie betonte, dass das Problem die gesamte Gesellschaft betreffe und über das Engagement von Frauen hinaus breitere Maßnahmen erfordere.

Klöckner verwies darauf, dass Gewalt gegen Frauen vielfältige Formen annehme – von Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen bis hin zu digitaler Misshandlung. Als Beispiel für die anhaltende Problematik nannte sie eine kürzlich behauptete Vergewaltigung im Berliner Bezirk Neukölln. Solche Taten müssten ihrer Ansicht nach unabhängig von kulturellem oder religiösem Hintergrund klar verurteilt werden.

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Sie kritisierte, dass in der aktuellen Diskussion zentrale Aspekte des Themas vernachlässigt würden. Zwar räumte sie Fortschritte ein, doch müssten die Debatten offen alle Facetten von Gewalt ansprechen. Rechtliche Reformen, insbesondere gegen digitale Gewalt, bezeichnete sie als längst überfällig.

Die Politikerin rief zudem Männer auf, sich stärker zu engagieren. Sie forderte sie auf, Gleichberechtigung vorzuleben, Gewaltfreiheit zu vermitteln und im Alltag Respekt vor Frauen zu zeigen. Ohne ihre Mitwirkung, warnte sie, blieben Bemühungen zur Bekämpfung von Gewalt unvollständig.

Klöckners Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit rechtlicher Änderungen und gesellschaftlichen Engagements, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Sie besteht darauf, dass sowohl Männer als auch Institutionen eine aktivere Rolle bei der Prävention von Missbrauch und der Gewährleistung der Sicherheit von Frauen übernehmen müssen.

Quelle