24 June 2026, 18:00

Industriepreise steigen im Mai 2026 – Baugewerbe und Metalle besonders betroffen

Preise für viele Baumaterialien sind deutlich gestiegen

Industriepreise steigen im Mai 2026 – Baugewerbe und Metalle besonders betroffen

Industrieerzeugerpreise verzeichneten im Mai 2026 einen allgemeinen Aufwärtstrend. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Gesamtpreisniveau um 2,2 %. In mehreren Schlüsselbranchen kam es zu deutlichen Preissprüngen.

Besonders stark betroffen waren das Baugewerbe und die verarbeitende Industrie. Die Preise für Flachglas stiegen um 15,4 %, während erdölbasiertes Bitumen mit einem Plus von 31,2 % den größten Anstieg verzeichnete. Auch Metallpreise zogen kräftig an und legten um 11,1 % zu.

Ähnliche Entwicklungen zeigten sich bei anderen Materialien: Die Preise für Schnittholz kletterten um 11,4 %, Dachlatten verteuerten sich um 11,8 %. Konstruktionsvollholz und kaltgewalzte Bleche wurden um 7,5 % bzw. 9,9 % teurer. Deutlich, wenn auch moderater, stiegen die Preise für Sanitäranlagen (plus 3,2 %) sowie Fenster- und Türzargen (plus 3,5 %).

Die Daten belegen einen breiten Anstieg der Industrie-Rohstoffkosten. Viele Branchen müssen nun höhere Ausgaben für essenzielle Vorleistungen verkraften – mit möglichen Folgen für die Produktionskosten und Endverbraucherpreise in verschiedenen Wirtschaftszweigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle